Rezension – True North #2

53a5bcc75d9237e3Titel: True North – Schon immer nur wir
Autor: Sarina Bowen
Verlag: LYX
Seiten: 410
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-7363-0600-4
Klappentext: Wenn wir zusammen sind, gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es gibt nur das Hier und Jetzt. Diesen Moment
Als Jude in seinen Heimatort in Vermont zurückkehrt, will er nicht mehr daran denken, was vor drei Jahren geschehen ist, als er alles verloren hat: seinen guten Ruf, seine Chance auf eine Zukunft – und Sophie. Seine große Liebe, deren Leben er in einer einzigen tragischen Nach zerstört hat. Sophie ist geschockt von Judes Rückkehr, denn der Mann, der für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist, bringt ihr Herz auch nach all den Jahren noch gefährlich aus dem Takt. Und so sehr sie sich dagegen wehrt, spürt sie bald, dass diese Liebe keine Gesetze kennt … (Quelle von Cover und Klappentext: lübbe.de )

 

Meine Meinung: Nach dem sehr gelungenen Auftakt dieser Reihe war ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung. Zu Mal es sich dabei um die Geschichte von Jude handelt, den ich im ersten Band sehr sympathisch fand.
Fangen wir beim Positiven an:
Jude ist genauso toll, wie ich ihn in ersten Band kennengelernt habe. Ich mag das sehr, wie authentisch er wirkt.
Auch Sophie wirkte auf mich sehr echt. Ihre Gefühle kamen sehr gut rüber.
Der ernste Kontext dieser Geschichte kam mir ebenfalls sehr realistisch vor. Nicht war für mich irgendwie überspitzt oder zu klischeehaft. Der rote Faden zog sich gut durch die gesamte Handlung, ohne die Spannung zu verlieren.
Auch die Romantik kam meiner Meinung nach nicht zu kurz. An einigen Stellen musste ich mir ein ergriffenes Seufzen verkneifen.
Der Schreibstil ist auch in diesem Teil sehr flüssig und gut verständlich. dadurch wirken beinahe alle Charaktere sehr lebendig und tiefgründig und er lässt eine interessante und teils komische Dynamik zwischen den Protagonisten entstehen.

Nun das weniger Positive: ich fand es sehr schade, dass die Shipleys kaum vorkommen. Sicher, die Handlung spielt woanders und sie haben immerhin einen kleinen Raum auf der Apfelfarm, aber irgendwie hat das im ersten Teil den Reiz für mich ausgemacht.
Außerdem empfand ich es als sehr unrealistisch, wie schnell Sophie Jude verzeiht. da ist keinerlei Wut zu spüren, nicht mal ein Fünkchen. Das ging mir alles etwas zu schnell.

Aber alles in allem bin ich zufrieden mit der Fortsetzung und freue mich nun noch mehr auf den dritten Teil der Vermount-Reihe.

Fazit: Für mich eine etwas schwächere Fortsetzung, die trotzdem überzeugen kann.  3,5 von 5 Sternchen

Advertisements

Rezension – Will und Layken

laykenTitel: Will und Layken – Eine große Liebe
Autor: Colleen Hoover
Verlag: DTV
Seiten: 864
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-423-71748-9
Klappentext: Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…(Quelle von Cover und Klappentext: dtv.de)

Meine Meinung: Vor ein oder zwei Jahren las ich den ersten Teil der „Will und Layken“-Reihe und dachte mir: Ja, ganz nett, aber haut mich jetzt nicht vom Hocker. ich war ehrlich gesagt sogar sehr enttäuscht, weil das Buch so gehyped wurde und ich diesen nicht ganz so verstand. Nun kam aber die gesamte Reihe in einem hübschen Buch raus und ich war wieder angefixt. Schließlich hatte ich die Reihe nicht beendet, das passt eigentlich nicht in mein Konzept. Also wanderte Teil 1 in den öffentlichen Bücherschrank und der Gesamtband in mein Regal. Und ich insgesamt sagen: Ja, nett, aber haut mich immer noch nicht um.

WARNUNG: SPOILER könnten enthalten sein, da es sich um eine Gesamtrezension handelt.

Erstmal zum Positiven: Das Buch als solches ist wunderschön. Und den Gesamttitel finde ich auch sehr schön gewählt.
Ebenfalls total gut gefallen hat mir der Schreibstil an sich. Ich liebe Hoovers Bücher und ihre Art zu schreiben (selbst, wenn es nur übersetzt ist).
Positiv gefallen hat mir auch noch der starke Poetry Slam Anteil. Gerade in Band 1 hat mich das total überzeugt und davon abgehalten, das Buch beiseite zu legen.
Bei den Charakteren stachen für mich am meisten Caulder und Kel heraus. Sie versüßten mir mit ihren frechen Dialogen die Lesezeit und ich hatte fast das Gefühl, sie wären meine kleinen Brüder. Sie kamen mir sehr echt und authentisch vor.
Der Sichtwechsel zu Will: Hier hat man deutlich gemerkt, dass nun jemand anders die Geschichte erzählt. Es war greifbar und ich bewundere Hoover dafür, dass sie so mühelos wechseln konnte.

Nun aber zum Negativen:
Der Kitschfaktor: Der war wirklich nicht zu überbieten und wenn ich noch so auf Gesülze und Geschmachte stehe, hier war es mir echt zu viel. Zu viel von allem.
Die Authentizität und die Charakterentwicklung von Layken: Dieses Mädchen regt mich wirklich auf. Gerade in Band 2 hat sie es sich wirklich sehr mit mir verscherzt. Hätte sie nur einmal zugehört, hätte sich der Konflikt aus diesem Teil wirklich in Luft aufgelöst und das Buch wäre nach zwanzig Seiten vorbei gewesen und hätte mit fröhlichem Gevögel geendet. Ganz ehrlich? Ich hab nicht verstanden, was eigentlich ihr Problem ist. Sicher, sie hat viel durchgemacht, aber sie verhält sich wirklich wie die letzte Oberzicke.
Band 3 als ganzes: Dieses erzählen einiger Situationen aus anderen Perspektiven hatte wirklich keinen Mehrwert für mich und war auch irgendwie von Schmalz nur so überladen.

SPOILERENDE

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch je Band immer schlechter wurde. Für mich. Ich möchte damit niemanden beleidigen, der diese Reihe mag, aber mich hat es einfach nicht mitgerissen und dabei kann das Hoover sonst so gut. Vielleicht lag es an der mangelnden Verbindung, die ich zu Layken hatte. ich weiß es nicht. Aber trotzdem bin ich froh, die Reihe durch zu haben und mich anderen Büchern von Hoover widmen zu können.

Fazit: Als Fand der Autorin sollte man einmal reinlesen. Vielleicht mag man es, vielleicht liebt man es sogar, aber ich gebe leider nur 2,5 Sternchen!

Rezension – Rock my dreams

imagesTitel: Rock my Dreams
AutorJamie Shaw
Verlag: Blanvalet
Seiten: 480
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-7341-0555-5
Klappentext: Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer der berühmten Rockband The Last Ones to Know, er ist süß, witzig – und der Exfreund ihrer Cousine Danica, die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurückgewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang gewartet hat – und er wird alles tun, um ihr das zu beweisen … (Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de )

Meine Meinung: Auf diesen Teil der Reihe hab ich mich wirklich unglaublich gefreut. Mike war schon immer mein Liebling aus der Band und nun wurde endlich seine Geschichte erzählt.
Leider war mir Mike wesentlich sympathischer in den vorherigen Bänden als in seinem eigenen Buch. Mike war so… so glatt. Er passte nicht zu dem Kumpeltyp, der in den anderen Büchern gezeigt wurde.
Negativ wollte ich auch noch die für mich manchmal sehr irrationale Handlung anmerken. Also vielleicht ist sie gar nicht so irrational, aber es wurden einfach keine Gründe dafür beschrieben, was Mike am Anfang an Haileys Cousine findet. Mal abgesehen davon, dass sie seine Ex ist.
Generell musste ich mich an einigen Stellen wirklich durchkämpfen. Es zog sich und war nicht so flüssig, wie die Vorgänger. Sehr schade. Auch der Zickenterror innerhalb des Buches kam mir als sehr lästig vor. Diese Stutenbissigkeit von den anderen Mädels war teils nicht auszuhalten.
Positives gibt es allerdings auch: Hailey war ein sehr toller Charakter mit dem man schnell warm wurde.Ebenso war es schön, die anderen Charaktere wiederzutreffen, auch wenn sie sich wie die Axt im Walde benommen haben. Es gab einige emotionale Momente, die mir gut gefallen haben und wie immer musste ich oft wirklich sehr herzliche lachen.

Fazit: Da ich mir Mike wirklich anders vorgestellt habe und mir die Handlung manchmal sehr irrational vorkam, vergebe ich 3 Sternchen. Das Buch konnte mich gut unterhalten, hatte aber seine Schwächen.

Weitere Meinungen findet ihr bei:
Ania de lux
Valarauco

Rezension – Eleanor und Park

Rowell_24740_MR.inddTitel: Eleanor und Park
AutorRainbow Rowell
Verlag: Hanser
Seiten: 368
Erscheinungsjahr: 2015
Klappentext:  Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. (Quelle von Cover und Klappentext: hanser-literaturverlage.de )

Meine Meinung: Oh mein Gott, so selten hat mich ein Buch auf diese Weise berührt wie dieses. es war, als würde es all meine Gefühle nehmen, sie auf den Boden schmeißen und anzünden, um sie mir dann wieder einzusetzen. Ich bin vor Verzweiflung wahnsinnig geworden. Aber von vorne:
Es geht um Eleanor und Park und einer Liebesgeschichte wie sie sanfter und zarter nicht sein könnte. Beide sind auf ihre Art und Weise speziell und haben ihr Päckchen zu tragen. Dabei wird das ganze Schlechte manchmal nur unterschwellig erwähnt oder einem direkt ins Gesicht geschleudert. Eine Triggerwarnung würde ich hier an manchen Stellen wirklich aussprechen, denn es geht um Mobbing, psychische und physische Gewalt und noch jede Menge anderem, das ein Jugendlicher nie erleben sollte. Es tat mir wirklich sehr oft weh, die Seiten umzublättern und weiterzulesen.
Neben dieser ganzen Gewalt entwickelt sich zwischen den beiden so etwas wie Liebe und es ist so wunderschön, zu lesen, wie es den beiden geht. ich erwähnte oben schon, dass es so zart ist, dass man Angst hat, auf der nächsten Seite zerbricht das Ganze.

Ehrlich gesagt, kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch ausnahmslos gut gefallen hat. ich habe geweint, ich habe gelacht und ich habe wieder geweint. Einzig das ende könnte für manche unbefriedigend sein, aber ich fand es gut gewählt. Lest dieses Buch!

 

Fazit: Meine vollste Empfehlung! 5 von 5 Sternchen!

Rezension – Rock my Soul

Rock my Soul von Jamie ShawTitel: Rock my Soul
AutorJamie Shaw
Verlag: Blanvalet
Seiten: 448
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext:  Er ist ein Rockstar und verdreht jeder den Kopf – doch um sie für sich zu gewinnen, muss er sich richtig ins Zeug legen …
Als Kit Larson Shawn Scarlett das erste Mal Gitarre spielen sieht, ist es um sie geschehen! Doch nach einer verhängnisvollen Party wird Kit klar, dass sie für den hinreißenden Typen mit den grünen Augen nie mehr sein wird als ein One-Night-Stand. Die Liebe zur Musik aber lässt sie nie wieder los, und als Kit Jahre später erfährt, dass Shawns inzwischen sehr erfolgreiche Band The Last Ones to Know einen neuen Gitarristen sucht, kann sie nicht widerstehen und spielt vor. Kurz darauf erhält sie die Zusage und ist überglücklich. Doch das heißt auch, dass sie Shawn, den sie nie vergessen konnte, von jetzt an jeden Tag sehen wird … (Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de)

Meine Meinung: Angefixt durch die Leseprobe im vorherigen Teil hab ich „Rock my Soul“ besonders sehnsüchtig erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn es war ein wahres Lesevergnügen.
Es geht um Kit, die neu in der Band einsteigt. Sie und Shawn verbindet eine gemeinsame Vergangenheit und Kit ist immer noch in Shawn verliebt.
Hier beginnt nun ein herrlicher Schlagabtausch an Dialogen, witzig und einfach unterhaltsam zu lesen. Die Dynamik von Kit und Shawn hat mich wirklich begeistert, aber auch wie der Umgang der anderen zu kit ist und wie sie sich langsam in die Gruppe integriert.
Leti und Kits Bruder haben ebenfalls mein Herz im Sturm erobert. Ein wenig hoffe ich ja, dass einer der beiden noch einen eigenen Teil der Reihe bekommt, auch wenn sie nicht zur Band gehören.
Das Bandleben fand ich in diesem teil auch sehr interessant dargestellt, da sie den Großteil der Handlung auf Tour sind und sich so mit Fans und Groupies herumschlagen „müssen“.
Es knistert gewaltig zwischen Kit und Shawn und genau dass war es, was mir vor allem im ersten Teil der Reihe gefehlt hat. Eine Prise Extra-Knistern. Davon gibt es hier wirklich genug.
Kit als Charakter erfindet vielleicht nicht das Rad neu, aber sie ist kein graues Mäuschen und sehr stark. Shawn spiegelt nach außen den typischen Rockstar wieder, jedoch wirkt er wesentlich erwachsener und reifer, als der Rest der Band. Gefiel mir wirklich sehr gut.

Fans der Reihe kann ich dieses Buch nur ans Herz legen, aber auch all denen, die vielleicht den ersten teil nicht so sehr mochten, könnten hier Gefallen dran finden.

Fazit: Ein Buch, was mich schon bei der Leseprobe neugierig gemacht hat und beim Lesen dann vollkommen überzeugt hat. 5 von 5 Sternchen!

Rezension – Secret Sins

Secret SinsStaerker als das Schicksal von Geneva Lee

Titel: Secret Sins – Stärker als das Schicksal
AutorGeneva Lee
Verlag: Blanvalet
Seiten:
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext: Faith Kane hält sich und ihren kleinen Sohn Max mit einem Job als Kellnerin mühsam über Wasser. Männern hat sie seit Jahren abgeschworen – bis sie Jude Mercer begegnet, ausgerechnet bei einem Treffen für Suchtkranke. Faith ist klar: Ein Mann, den man an einem solchen Ort kennenlernt – selbst wenn er so attraktiv ist wie Jude –, bedeutet nichts als Ärger. Doch schnell muss sie erkennen, dass bei Jude nichts ist, wie es scheint. Auch er hütet Geheimnisse, ebenso wie sie selbst, und er weiß mehr über Faith, als sie ahnt … (Cover und Klappentext von randomhouse.de )

Meine Meinung: Die Grundstory ist schnell erklärt. Frau mit schwerer Vergangenheit trifft Mann mit schwerer Vergangenheit beim Treffen der AA. Klang für mich recht ansprechend, ich tue mich ja nicht schwer mit Klischees und war außerdem neugierig, wie sich die Bücher von Geneva Lee so lesen.  Der ernste Hintergrund der Story konnte sehr gut überzeugen und zum Nachdenken anregen. Nun zum „Aber“:

Uff, was hab ich mich streckenweise durch dieses Buch gekämpft. Während ich am Anfang noch leicht rein gefunden habe, verließ mich zwischendurch immer wieder die Lust, mich mit Faith und Jude zu beschäftigen.
Faith ist ein sehr schwieriger Charakter, deren Handlungen für mich oft nicht nachvollziehbar waren. Sicher, schwere Vergangenheit, etc., aber zu wenig Vertrauen in sich selbst, kauf ich niemandem ab. Jude hingegen war mir zu glatt. Seine Geschichte hatte mir zu wenig Ecken. Es war schwierig, Für die beiden, für  die Handlung und für mich.

Gut hingegen empfand ich die Beschreibungen von Faith als Mutter. Als kämpfende Mutter um den kleinen Max. Die Szenen mit ihr und Max haben mein Herz immer sehr gewärmt und mir ein kleines Lächeln auf das Gesicht gezaubert.

Zum Stil der Autorin lässt sich folgendes sagen: Er ist grundsätzlich flüssig und recht schnell lesbar, aber irgendwie auch speziell. An manchen Stellen stolperte ich über Wörter, die da irgendwie deplatziert waren. Vielleicht ist dies aber auch eine Sache der Übersetzung.

Insgesamt überwiegt allerdings das Lächeln bei diesem Buch gegenüber dem Stirnrunzeln und dem genervten Schnauben, weil Faith so stur ist. Wer also mit sturen Charakteren etwas anfangen kann und Geneva Lee mag, sollte sich das Buch einmal genauer ansehen.

Fazit: Die Geschichte hat mich streckenweise unterhalten, sich aber auch manchmal sehr gezogen. ich weiß nicht genau, ob es am Stil oder den Protagonisten lag, aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Buch nicht. 3 von  5 Sternchen

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension – Paper Princess

produkt-13541
Titel:
Paper Princess
AutorErin Watt
Verlag: PIPER
Seiten: 384
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext: Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen … [Quelle von Cover und Klappentext: piper.de ]

Meine Meinung: Oha, hab ich lange auf dieses Buch gewartet. Irgendwann mal eine Rezension dazu gelesen über die englische Version und seitdem daraufhin gefiebert. Deswegen war ich wirklich überglücklich, als ich das Buch aufschlug, mich in die ersten Seiten vertiefte und nicht enttäuscht wurde.
Es geht um Ella und ihr „Aufstieg“ von einem Leben in Armut zu den Royals, wo es ihr um Welten besser gehen könnte, gäbe es da nicht noch tausend Intrigen und Geheimnisse. oder ihre neuen „Brüder“.
Die Geschichte ist eine moderne Aschenputtel-Story und ich war sehr angetan davon. Die Charaktere waren tiefgründig und brachten gut Emotionen rüber. Zwar gab es die typischen Stereotypen, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Allerdings war mir durchaus schleierhaft, wie sich Ella in Reed verlieben konnte. ich hätte es nicht getan.
Der Schreibstil war flüssig und sehr angenehm und ich  war sehr überrascht, dass die Geschichte von zwei Autoren stammt und nicht nur von einem. davon merkt man gar nichts. (Was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann).
An einigen Stellen wurde etwas sehr dick aufgetragen, aber auch das war passend zum Setting. Besonders gefiel mir, dass es keine reine Liebesgeschichte war. Sie hat ihre Höhen und Tiefen und handelt sich nicht komplett um die Beziehung zwischen Reed und Ella.
Der Cliffhanger am Ende war für mich doch etwas vorhersehbar, aber nicht minder schockierend. ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zum Glück ist es bald schon so weit.
Ein Pluspunkt gibt es auch dafür, dass das Cover dem Original sehr ähnlich ist. Sowas gefällt mir!

Fazit: Eine schöne New Adult Geschichte. Für Fans von Cinderellastories ein absolutes Muss. 4 von 5 Sternchen.

Anmerkungen: Da ich das Buch jetzt mehrfach in der Jugendbuchabteilung gesehen habe, möchte ich anmerken, dass dies kein Buch für heranwachsende, verwirrte Menschen ist. Es herrscht ein rauer Umgangston, es wird über Sex und Gewalt offen geschrieben und sexuelle Belästigung ist ein präsentes Thema. Für Mädchen (oder auch Jungen), die sich vielleicht denken könnten, das wäre das Romantische an dem Buch: NEIN, das ist nicht die Normaliät, wie Menschen miteinander umgehen sollten. Es wäre besser, das Buch aus Jugendabteilungen zu entfernen.

 

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!