Behind the Screens #4

Wie war deine Woche?
Nachdem der Montag eigentlich ganz produktiv verlief und ich abends mit Freunden zu einer Pokemon Go Tour (die Legendären mussten schließlich gefangen werden) verabredet war, war die Nacht auf den Dienstag eher weniger schön. Mich hat es leider richtig erwischt und ich musste das Bett hüten. Mittlerweile geht es aber wieder und ich war eifrig dabei, alles für den Umzug vorzubereiten, denn nächste Woche geht es los und ich freue mich so sehr darauf. Endlich mehr Platz für die Bücher und ein Balkon.

Hast du einen liebsten Leseplatz im Sommer und wenn ja, wie sieht der aus? (Gerne mit Bildern)

Da ich weder Garten, noch Balkon besitze, lese ich , egal zu welcher Jahreszeit auf dem Sofa oder auf dem Bett. Im Park sind mir meist zu viele Menschen und im Freibad hab ich Angst, dass meine Bücher nass oder geklaut werden. Aber in der neuen Wohnung wird es einen Balkon geben und auf nichts freue ich mich mehr, als dort die restlichen Sommertage zu verbringen. Gerne auch mit einem guten Buch. Und wenn mein neuer Leseplatz in der neun Wohnung fertig ist, zeig ich den auch nochmal.

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Was war dein Wochenhighlight?
Mhh, das ist schwer. So richtig etwas Spektakuläres gab es gar nicht, da ich ja ans Bett gefesselt war. Allerdings fand ich es großartig, als ich endlich wieder was essen konnte *lach* Oder der Kaffee, den mir mein Mann am Montagmorgen ans Bett gebracht hat. Manchmal sind es die kleinen Dinge 🙂

 

 

Behind the Screens #2

Und wieder ist eine Woche rum. Die Zeit rennt mir wirklich durch die Finger.

Wie war deine Woche?

Hektisch, aber schön. Es gab viele soziale „Verpflichtungen“, die alle sehr schön waren, viel Uni und Arbeit und nebenbei noch schreiben und blöden Erwachsenenkram erledigen. Die Prüfungen rücken außerdem immer näher, was mich etwas nervös macht. Für nächste Woche steht noch ein Protokoll und ein Portfolio für zwei Seminare an, dann noch eine Klausur und eine Hausarbeit und ich bin für dieses Semester durch.
Außerdem war ich wieder im Kino. „Girls night out“. Ganz netter Mädchenfilm für zwischendurch. Aber nichts besonderes. ich hatte meinen Spaß, aber noch mal werde ich den Film nicht sehen müssen.
Im Camp bin ich mäßig vorangekommen, aber zum Glück hänge ich nicht sehr weit hinterher.
Gelesen hab ich an „Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosovini und „Eleanor und Park“ von Rainbow Rowell.
Außerdem hab ich wieder aktiv „Pokemon Go“ gespielt, wenn ich unterwegs war. Schließlich ist dass ganze jetzt auch schon ein Jahr alt und als Event gibt es deswegen momentan ein süßes Pikachu mit Mütze.
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Letzte Woche haben wir über das Highlight des letzten halben Jahres gesprochen. In dieser Woche geht es um die Bücher des kommenden Halbjahres. Welches Buch musst du auf jeden Fall bis Ende 2017 gelesen haben?

Ich hatte mir ja so eine Liste gemacht mit (#17für17) siebzehn Büchern für 2017, aber noch steht es darum eher schlecht bestellt.  Nur vier von den siebzehn Büchern hab ich bisher gelesen. Ganz oben auf dieser Liste steht aber „Angelfall“ und „Opal“. Die wollte ich schon 2016 lesen, kam aber nicht dazu. Auch würde ich gerne die „Dark Elements“-Reihe beenden.

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Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war das wieder ein Treffen mit einer lieben Person, ein Mädelsabend mit leckerem Salat und das Buch „Eleanor und Park“. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, als ich mal etwas Zeit hatte und es hat mich so unglaublich berührt. mehr davon aber morgen in einer Rezension.

Ein Post für die Liebe

Heute war es endlich soweit. Im Bundestag wurde positiv dafür abgestimmt, dass jeder Mensch denjenigen heiraten darf, den er liebt. Ein großer, wunderbarer Schritt und auch wenn dies kein politischer Blog ist, sehr wichtig für mich zu erwähnen.

Als Kind, das im direkten Umfeld mit Homosexualität aufgewachsen ist, war es für mich immer selbstverständlich, dass diese große Liebe von der Person abhängt. Nicht vom Geschlecht. Dass jeder den liebt, den er nun mal liebt.

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Quelle: Pixabay.com

Doch schon in der Grundschule stieß ich mit dieser Meinung auf Unverständnis. Wurde spätestens auf dem Gymnasium dafür gemobbt, dass ich das so sah und wurde dafür verurteilt. „Lesbe“ wurde ich gerufen und nichts tat mir so sehr weh, wie zu sehen, zu hören und zu spüren, dass diese Kinder (und Erwachsenen) es böse meinten. Es sei bei mir doch eh im Blut, also müsste ich auch so verkorkst sein. Seltsam, verdreht und anders.
Irgendwann lernte ich es, zu ignorieren, doch ich verstand das Problem nicht, selbst wenn ich lesbisch wäre. Was ist daran schlimm?

Heute kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich nie stolzer auf dieses eine Paar gewesen bin, nie stolzer auf diesen Menschen in meinem Umfeld. Dass ich durch diesen Menschen die unmittelbare Chance hatte, tolerant aufzuwachsen. Es als etwas vollkommen natürliches anzusehen. Ich bin so froh, dass sie ihre Liebe leben können und dies nun endlich mit de der Heteros gleichsetzen können. Denn sie sind wie alle anderen: Menschen, die lieben dürfen, wen sie wollen!