Leseparty als Alternativ zur FBM

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Gestern hat sie begonnen, die Leseparty 2017 und sie richtet sich an all die, die nicht zu Frankfurter Buchmesse können.   Infos findet ihr bei Twitter, auf den Blogs aus der Grafik oben oder bei Facebook *klick*  oder unter #leseparty
Schon gestern hab ich fleißig mitgemacht und werde wohl nachher auch wieder einsteigen. Vorgenommen hab ich mir vier Bücher, wovon ich eines gestern schon durchgelesen habe. Mal sehen, wie weit ich insgesamt komme.

Das wären:
Scherben der Dunkelheit (S. 10 / 592)
Im Bann der Sehnsucht (162/352)
Sisters in Love – So sexy (S.0/400)
Among the Stars (beendet)
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Nehmt ihr auch an der Leseparty teil oder seid ihr auf der Buchmesse? Vielleicht verbindet ihr ja auch beides?

Morgen Abend wird es übrigens eine Lesenacht geben, vielleicht habt ihr ja Lust einzusteigen.

 

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Rezension – Deadly Ever After

produkt-10003213Titel: Deadly Ever After
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: PIPER
Seiten: 416
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-492-31173-1
Klappentext: Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat. Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab. Doch nun kehrt sie zurück, um ihrer Mutter im Hotel zu helfen. Als Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittlerweile FBI-Agent, wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf sie gewartet. Doch bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren seine Leichen deponierte … (Quelle von Cover und Klappentext: piper.de )

 

Meine Meinung: Vorweg: das ist das erste Mal, dass ich „Sexy Crime“ gelesen habe, wie es zumindest auf dem Cover heißt. Ich hatte keinerlei Ansprüche an dieses Genre und somit auch nicht an das Buch, da ich keinerlei Vergleiche habe.
Nun zum Buch: Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite gefesselt und so wurde es beinahe in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte war interessant und spannend aufgebaut und für mich, als Krimi-Neuling, war auch gar nicht klar, wer der Täter war. Im Gegenteil, ich war richtig erstaunt und fühlte mich die ganze Zeit auf eine andere Fährte gelockt. Das hat Armentrout wirklich gut hinbekommen. Während ich von „Frigid“ ja nicht so begeistert war, konnte mich dieses Buch wieder fast komplett überzeugen.

Fast, weil mir die Nebencharaktere, neben der typischen besten Freundin etwas platt vorkamen. Ich hab auch drüber nachgedacht, ob das vielleicht Absicht war, damit man nicht darauf kommt, wer der Täter ist, aber ein wenig mehr Tiefe hat mir gefehlt. Vor allem beim Täter. Hier fehlt mir auch ein wenig mehr der Beweggrund, weswegen er diese Frauen umbrachte.

Positiv anzumerken ist aber der „sexy“ Anteil. Es knistert gewaltig, aber weder übertrieben, noch zu flach oder gar zu langweilig. Auch an der nötigen Romantik hapert es nicht.
Cole und Sasha ergeben für mich ein perfektes Paar und sind beides sehr ausgereifte Protagonisten mit dem gewissen Extra.

 

Fazit: Ein schöner und vor allem spannender Roman. Vielleicht widme ich mich diesem Genre mal etwas mehr.  4 von 5 Sternchen.

 

Danke an den Verlag für das Leseexemplar

Bücher im September / Leseplanung Oktober

Wieder ein Monat rum. Und tatsächlich hab ich im September wirklich viel gelesen. Nicht so viel, wie ich das vielleicht früher tat, aber so langsam scheine ich wieder meinen alten Rhythmus zu finden.
Folgendes hab ich gelesen:

Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis – Saraj J Maas
Flawed – Cecilia Ahern
Will und Layken – Colleen Hoover –> Rezension
True North – Sarina Bowen –> Rezension
Dirty Englisch – Ilsa Madden-Mills
Irresitible – Lex Martin –> Rezension

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Mein Highlight war defintiv Das Reich der sieben Höfe, aber auch True North hat mir sehr gut gefallen. Weniger überzeugen konnten mich dagegen Flawed und Dirty English. Während ich ersteres erst als spannende Dystopie empfunden habe, die dann sehr schnell abgeflacht ist und deren Protagonistin mir einfach sehr irrational vorkam, war Dirty English für mich einfach nur stumpf und fast schon langweilig.

Für den Monat September hab ich mir wieder etwas vorgenommen und sogar etwas mehr:

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Ich bin mir nicht sicher, ob ich alle fünf Bücher schaffe, aber einige davon sind schon angefangen. Am meisten freue ich mich dabei auf True North – Schon immer nur wir und Im Bann der Sehnsucht.

Was habt ihr euch für den schaurigsten aller Monate vorgenommen?

Rückblick September

Der Monat stand bei mir unter dem allgemeinen Jubel, dass endlich (!) der Herbst ausgebrochen ist. Ich hab schon im Juni darauf hingefiebert und endlich war s soweit. ich konnte mich mit einer großen Tasse Kakao, einem Buch und einer flauschigen Deck gemütlich einkuscheln und lesen. Oder Serien schauen. Und mir wurde dabei nicht zu warm. Herrlich oder?

Ansonsten war der Monat voll mit stressigen (und teils schönen) Dingen. Eine wichtige Prüfung vom Ehemann, Hochzeit einer Freundin, Reparaturen am Auto, Arbeit und ein kaputter Durchlauferhitzer, Erkältung in der ganzen Familie, um nur ein wenig zu nennen.
Außerdem hab ich fast gar nicht geschrieben. Zwar schaffe ich es momentan, einige andere Dinge am Laufen zu halten, aber das irgendwie nicht. Nicht einmal das Überarbeiten bekomme ich hin.

 

Aber ich bin positiv gestimmt. An der Schreibnacht konnte ich ein wenig schreiben und so kam ich immerhin in diesem Monat auf knapp 5000 Wörter. Besser als nichts.

Dafür gab es auch viele schöne Dinge diesen Monat. Meine Favoriten diesen Monat sehen folgendermaßen aus:

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Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis war für mich mein absolutes Buchhighlight. Es hat mich sogar so sehr begeistert, dass ich mir die englische Fortsetzung geholt habe. Damit bin ich aber noch nicht sehr weit.

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Baden war ich diesen Monat auch sehr gern. U.a. durch eine Erkältung. Neben dem typischen Eukalyptusöl schaffte es dieser Badezusatz von Tetesept mit dem flauschigen Namen Kuschelzeit in mein Badewasser. Es riecht so herrlich.
Und wenn ich geduscht habe und mich danach wohlig warm fühlen wollte, schaffte ich das mit diesem Duschgel von Kneipp (ebenfalls mit einem klangvollen Namen: Eingekuschelt). Normalerweise schreibe ich ja nicht über Beauty, aber diese beiden Sachen kann ich nur jedem ans Herz legen, der gerne wärmere Gerüche mag.

Nun freue ich mich auf den gruseligsten Monat des Jahres. Nightmare before Christmas liegt schon bereit, Halloweendeko muss noch aufgehängt und hingestellt werden und dann kann er kommen, der Oktober.

Rezension – True North

6ab3c0746bf80cdeTitel: True North – Wo auch immer du bist
Autor: Sarina Bowen
Verlag: LYX
Seiten: 379
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-7363-0560-1
Klappentext: Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe…
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv –, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach …(Quelle von Cover und Klappentext: luebbe.de)

 

Meine Meinung: Immer wieder stolperte ich in den letzten Wochen über dieses Buch. Es verfolgte mich praktisch. in jeder Buchhandlung sprang es mir entgegen und schrie: Lies mich doch endlich!
Nachdem ich auch über gute Rezensionen stieß, ließ ich mich nicht länger bitten und kaufte es beim Buchhändler meines Vertrauens. Die Erwartungen waren gemäßigt. ich wollte unterhalten werden, rechnete aber mit vielen Klischees über Farmer und Stadtfrauen. Doch ich bekam so viel mehr:
Die Geschichte von Audrey und Griffin hat mir wirklich unfassbar viel Freude gemacht. Audrey ist nicht auf den Mund gefallen, Griff der total sympathische Grummelbär und es knistert gewaltig zwischen ihnen. Das Setting des schönen Vermonts lässt mich von einem Urlaub in Neuengland träumen. Zur Apfelsaison natürlich.
Beide Protagonisten haben es in der Vergangenheit nicht unbedingt leicht gehabt, aber zu meiner großen Überraschung wurde nicht lang und breit darauf herumgetreten.
Die Familie von Griffin hat mich ebenfalls sehr überzeugt.Sie ist so liebenswert und charmant, da möchte man eigentlich gleich gern selbst mit ihnen am Tisch sitzen.
Das Farmleben wird gut erklärt und ist vor allem für meine Augen realistisch. Es wird z.B. eine Sache beschrieben, die unweigerlich zum Farmleben dazugehört und die viele Autoren vielleicht umgehen werden, da sie nicht besonders schön ist. Das sammelte bei mir Pluspunkte, obwohl ich währenddessen einen Kloß in der Kehle hatte.
Desweiteren punkten konnte True North mit seinen immer wiederkehrenden Beschreibung von Essen. Köstlichem Essen. So viel Hunger hatte ich wahrscheinlich noch bei keinem Buch.
Der einzige Kritikpunkt, den ich aufweisen kann, sind kleine Längen zwischendurch, gerade innerhalb der erotischen Szenen.

Fazit: Der Roman hat mich hervorragend unterhalten, ich habe gelacht, hatte Hunger, war gerührt und hatte insgesamt sehr viel Spaß. 4 von 5 Sternchen

Lesealltag – Der Mittag

Nachdem ich nun vor einiger Zeit den perfekten, idealen Lesemorgen *klick* beschrieben habe, geht es nun weiter mit dem perfekten Lesemittag (bis Nachmittag).

Lesealltag

 

Das Ideal:
Nachdem wir uns am morgen voller Eifer in unsere Bücher gestürzt haben, knurrt uns irgendwann ganz schön der Magen. Am besten ist es, wir haben einen netten Partner / Mitbewohner / Ehemann(-frau/-hund-/katze/topfpflanze), die sich um uns kümmert und unsere leeren Bäuche mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt. Ganz unaufgefordert und am besten etwas, was unsere Bücher oder mobilen Lesegräte nicht beschmutzt, während wir weiterlesen und gleichzeitig essen. Da dass nun mal nicht so einfach ist, kann man alternativ auch gefüttert werden oder man steigt kurzzeitig auf das Medium Film um, um sich eine tolle Buchverfilmung anzusehen. Oder man nutzt die Zeit für etwas soziale Interaktion und unterhält sich mit dem netten Partner / Mitbewohner / Ehemann(-frau/-hund-/katze/topfpflanze/wasauchimmer) über die gerade gelesenen Bücher.
Nach dem Mittagessen verschwindet das Geschirr wie von Zauberhand und wir können uns wieder an unseren Lieblingsleseplatz setzen, um wieder in ferne Welten abzutauchen. Dabei merken wir gar nicht, wie die Zeit vergeht, während wir zur Nachmittagszeit mit krümelfreien Keksen, schmierfreier Schokolade und nicht tropfenden Getränken versorgt werden.

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Die Realität:
Um ehrlich zu sein, versuchen wir doch nur das doofe Mittagstief an unserem Arbeitsplatz zu überwinden und statt in der Mittagspause etwas aus dem tausendseitigen Schinken zu lesen, den wir mit uns herumtragen, rennen wir kurz zur Pommesbude nebenan und schlingen die fettigen Kartoffelstäbchen oder die fade Currywurst runter, ehe wir uns durch den Nachmittag mit nerviger Radiomusik schlagen und Kollegen die Sachen sagen wie: “ Wer liest den schon Harry Potter, das ist doch nur was für Kinder!“ oder „Oh, diese ganzen Sexbücher momentan, kein Wunder, dass die Jugend von heute so ist, wie sie ist!“. Und während wir sehnsüchtig auf den Feierabend warten, vergessen wir das Buch in unserer Tasche oder das Ebook auf unserem EReader.

Rezension – Irresitible

51r-gNBDpnLTitel: Irresitible – Ein Baby kommt selten allein
Autor: Lex Martin
Verlag: LYX
Seiten: 390
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-7363-0566-3
Klappentext: Ein Baby zähmt den Bad Boy …
Brady, Tattoo-Artist und Harley-Fahrer, ist außer sich vor Kummer: Sein Bruder und dessen Frau sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nun ist es an Brady, die Beerdigung zu organisieren, die Lavendelfarm seines Bruders zu verkaufen und sich um seine kleine Nichte zu kümmern. Zum Glück ist da Katherine, die auf die kleine Isabella aufpasst und sich auf der Farm auskennt. Schnell kochen die Gefühle zwischen dem muskulösen und tätowierten Bad Boy und der kurvigen Latina hoch …(Quelle von Cover und Klappentext: luebbe.de)

Meine Meinung: Eine wunderschöne, bittersüße Geschichte für den Herbst mit einem schnieken Bad Boy und einem knuffigen Baby. Das hab ich erwartet und fast genau das bekommen.
Die Geschichte um Brady und Katherine wird aus beiden Perspektiven abwechselnd erzählt, was ich als sehr angenehm empfand. Die Autorin verstand sich darauf, die Sichten zu wechseln und man musste immer ganz genau, wer gerade erzählt.
Katherine ist für mich ein wundervoller Charakter, der nicht vom Whitewashing betroffen ist und mir trotzdem nicht wie ein Stereotype vorkam. Es war herrlich, sie ab und zu Spanisch sprechen zu lesen und ich habe sie wirklich ins Herz geschlosssen.
Brady hingegen konnte nicht ganz das erfüllen, was ich mir erhofft habe. Es gab keine wirkliche Bad Boyszene bei ihm. Außer vielleicht sein Aussehen. Er ist herzensgut und ich hatte ein wenig gehofft, dass er wirklich erst gezähmt werden müsste. Aber bei Baby Izzy wird wohl jeder schwach..
Das Setting. Eine kleinee Lavendelfarm in Texas. Etwas klischeebeladen, aber mir gefiel es. das Farmleben kam gut rüber und ich konnte gut in die kleine Landschaft abtauchen.
Insgesamt war diese Geschichte wirklich etwas fürs Herz. Sie war rührend, humorvoll und nur etwas zu klischeehaft. Meistens blieb die Romantik und der Herzschmerz im richtigen Rahmen, nur am Ende wurde es etwas zu „viel“.

Fazit: Für kalte Herbsttage oder lange Zugfahrten, während draußen der Regen gegen die Scheibe prasselt, ist dieses Buch wirklich das richtige, um das Herz zu wärmen. 4 von 5 Sternchen!

 

Vielen Dank an vorablesen.de für das Rezensionsexemplar!