Rezension: Black Dagger – Butch und Marissa

Black Dagger - Butch Marissa von J R Ward

Titel:  Black Dagger – Butch & Marissa
Autor: J.R. Ward
Seiten: 704
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Jahrhundertelang war die schöne Vampiraristokratin Marissa in einer lieblosen Ehe gefangen. Auch nachdem die Verbindung endlich gelöst wurde, ist ihre Zukunft alles andere als rosig: Auf Marissa wartet ein ewiges Leben voller Einsamkeit und ohne einen Gefährten. Das Blatt scheint sich jedoch zu wenden, als sie eines Tages im Hauptquartier der Bruderschaft der BLACK DAGGER dem ebenso raubeinigen wie attraktiven Cop Butch begegnet: Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt Marissa, was es bedeutet, jemanden zu begehren und von ihm begehrt zu werden. Doch Butch ist ein Mensch, und eine Beziehung zwischen einem Menschen und einer Vampirin ist nicht nur verpönt – sie ist auch gefährlich [Cover und Klappentext von randomhouse.de ]

Meine Meinung: Ganz zu Anfang: Schaut euch dieses Buch bitte einmal an. Wie schön ist das denn? Ich liebe die neue Aufmachung der Doppelbände der Black Dagger-Reihe. Sie sind so gelungen!
Ich kannte die Geschichte von Butch und Marissa bereits, habe sie allerdings vor Ewigkeiten gelesen, deswegen kam es mir mehr wie eine komplett neue Geschichte, statt einem Reread vor. So vieles hatte ich ausgeblendet und vergessen. Es war eine wahre Freude, das wieder zu entdecken.
Zu Geschichte selbst: Marissa und Butch wollen einander, können sich aber nicht haben. Schließlich ist Butch ein Mensch und Marissa eine Vampirin aus einer Aristokratenfamilie.  Natürlich gehen sie diese Beziehung trotzdem ein und das birgt viele Probleme. Offensichtliche Probleme, aber auch welche, die man umgehen könnte. Wären beide nicht so schrecklich stur.
Butch und Marissa waren nie mein Lieblingspärchen in dieser Reihe, aber durch diesen Reread habe ich sie ein ganzes Stück lieber gewonnen. Sie sind süß zusammen, wenn sie denn nicht gerade stur sind. Und Marissas Unerfahrenheit ist wirklich sehr liebenswert, ebenso wie Butch Unverfrorenheit.  Die Charakterentwicklung von beiden im Laufe des Buches ist echt süß, in meinen Augen aber fast etwas unrealistisch schnell dargestellt.
Die Geschichte neben der Liebesgeschichte war komplett aus meinem Gedächtnis verschwunden. Aber sie war verdammt spannend. Oft habe ich die Lesserperspektiven in den Bänden nur überflogen, weil sie mich kaum interessierten, doch dieses Mal fesselten sie mich.
Was mir in Erinnerung geblieben ist, war das Drama um John. Und es war wieder ein Drama. Aber im wirklich negativen Sinn. John ist mir in diesem Buch so schrecklich unsympathisch geworden, dass ich immer, wenn aus seiner Perspektive erzählt wurde, genervt die Augen verdreht habe. Zum Glück ändert sich das irgendwann.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, witzig und lesenswert. Das Bonusmaterial am Ende war niedlich, aber leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Ein nettes Extra, aber eben nicht mehr.
Und zur Geschichte an sich: Sicher ist alles etwas vorhersehbar, aber das tut der Spannung trotzdem keinen Abbruch.

Fazit: Ein Reread, der sich wirklich gelohnt hat. Nur leider ist nun meine Sammelleidenschaft entfacht und ich möchte jedes dieser schönen Exemplare haben. Für Fans ein absolutes Muss, für jeden anderen, der die anderen Bücher schon hat, aber nicht. 4 von 5 Vampirzähnchen

Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar und wurde mir freundlicherweise vom Randomhouse Verlag zur Verfügung gestellt.

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MOH meets Halloween: Geisterhaft-Gutes Gewinnspiel

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[Anmerkung der Autorin: Die Alliteration im Titel ist zufällig entstanden]

Der Leser befindet sich wieder dort, wo alles begann. Die Bühne vor ihm ist leer. Ungeduldig sieht er auf die Uhr. Schließlich wurde ihm für heute eine Überraschung versprochen. Endlich raschelt etwas hinter dem Vorhang und nach und nach treten all die Charakter hervor, die die Blogreihe geleitet haben. Samuel vorweg, direkt dahinter seine Schwester Gwendolyn. Simon und Jessy folgen ihnen selbstsicher, während der Letzte im Bunde, Luke, einige Meter Abstand zu den albernen Leuten vor ihm hält. Sam wirkt wie immer unsicher, jedoch klingt seine Stimme fest, als er die Leser begrüßt:

Samuel: Hallo und ein fröhliches Halloween! Es freut mich sehr, dass ihr diese Zeilen jetzt noch lest.

Gwendolyn: Es lohnt sich, denn heute wartet ein kleines Gewinnspiel auf euch. Jeder von uns hat etwas dazu beigetragen und es gefällt euch bestimmt:

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Jessy: Ich zum Beispiel habe etwas zum Baden ausgesucht, denn das gehört für mich im Herbst einfach dazu.

Gwendolyn: Ich war fleißig und habe einige Goodies, die dem ein oder anderen Büchernerd bestimmt gefallen, zusammengesammelt. Denn Goodies sind immer gut.

Simon: Ich war bei Lush und habe dort eine Kleinigkeit für euch erworben. Und jetzt lacht nicht, auch Männer gehen gern zu Lush.

Samuel: Von mir ist der Tee, denn der gehört ebenso zum Herbst, wie das Baden. Und er passt außerdem wunderbar zu einem guten Buch.

Alle blicken Luke an, der bisher nur stumm daneben gestanden hat. Er seufzt schließlich, zieht die Hände aus den Hosentaschen und grinst:

Luke: Von mir ist die Handcreme. Außerdem darf sich der Gewinner seine Lieblingssüßigkeit aussuchen.

Gwendolyn: Die Süßigkeit verstehe ich ja, aber warum Handcreme?

Luke: Weil gepflegte Hände immer besser sind. Egal bei was.

Samuel: Super, dann haben wir ja alles…

Autorin: Halt wartet! Von mir gibt es auch noch etwas. Ein Ebook im Format eurer Wahl von „Measure of Happiness“ *klick hier für Klappentext*

Simon: Dann verschenkst du quasi uns.

Autorin: Und wenn ihr euch benehmt, freut sich der Gewinner vielleicht auch! Und nun husch, ab ins Buch, ich muss hier noch einiges klären.

Die Charaktere gehen langsam, mit einem letzten lächeln an die Leser, zurück hinter die Bühne.

 

Teilnahmebedingungen:

So, nun, wo ich das Wort habe, folgen die Teilnahmebedingungen:

1. Ihr müsst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnen.

2. Ihr müsst über 18 sein, anderweitig brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern.

3. Um teilzunehmen: Klickt auf meinen Facebookbeitrag oder auf mein Instagrambild oder schreibt hier in die Kommentare, wann und wieso ihr das letzte Mal glücklich wart. Zu Facebook: *klick*

4. Für ein weiteres Los schreibt mir eine Buchempfehlung in die Kommentare unter den Blog oder bei Facebook oder Instagram. (und euren Facebooknamen, damit ich das zuordnen kann)

5. Das Gewinnspiel läuft bis zum 14.11.2016, 23:59!

Facebook oder wordpress hat dabei nichts mit dem Gewinnspiel zu tun. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit. Happy Halloween!

MOH meets Halloween: Gruselig-einfach Halloweenkostüme

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Hi, ich bin es wieder, Jessy 🙂 Heute zeige ich euch ein paar Last-Minute Halloweenkostümideen, die einfach sind, schnell gehen und mit Sachen funktionieren, die man entweder bereits zu Hause hat oder auch gut Last-Minute bekommt. Modell steht mir hierbei die Autorin, die mich ins Leben gerufen hat. Schließlich braucht man ein Anschauungsobjekt. Dass sie dazu gezwungen wurde, verschweigen wir an dieser Stelle mal lieber.

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Fangen wir mit etwas ganz Simplen an: Ein bisschen Maskengrusel.
Dafür benötigt ihr:
Schwarzer Kajal oder schwarzer Lidschatten
eine Gipsmaske bzw. Bastelmaske

Entweder, sofern ihr noch mehr als 24 Stunden Zeit habt, bastelt ihr euch die Maske selbst (mit etwas Hilfe eines Partners) oder ihr huscht fix in das nächste Bastelgeschäft und kauft euch einen Maskenrohling. Meist ist daran auch schon ein Gummiband zum Befestigen. Nun bemalt ihr großzüig die ausgesparten Teile eurer Maske mit schwarzem Kajal. Bis alles schwarz ist, was man durch die Maske sehen kann und schon seid ihr fertig.
Dazu noch ein paar abgewrackte Klamotten, ein großer Kapuzenpulli und ihr seht aus, wie die Mörder aus den Filmen der Purge-Reihe. Natürlich könntet ihr eure Masken noch individuell bemalen, aber da die Gefahr besteht, dann damit zu sehr wie ein Clown auszusehen, verzichte ich darauf.

Weiter geht es mit etwas Anspruchsvollerem: einem Totenkopf.
Dafür brauchen wir allerdings wieder nur 2 Sachen:
Schwarzer Kajal oder Lidschatten oder anderweitig schwarze Schminke
Weiße Schminke

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Schaut euch im Internet am besten Bilder an, wie ihr euren Totenkopf umsetzen wollt. Grundiert euer Gesicht ordentlich mit der weißen Farbe. Dabei den Hals nicht vergessen und auch eventuell die Ohren. Dann umkreist eure Augen mit schwarz und mal auch ein wenig die Knochen nach. Genauso verfahrt ihr mit eurer Nase. Anschließend malt ihr euch euer Gebiss auf und färbt die hinteren Wangen wieder schwarz. Allerdings sind euch bei der Umsetzung keine Grenzen gesetzt. Ich habe zum Beispiel der Autorin noch einen Blumenkranz ins Haar geworfen, so erinnert das ein wenig an die La Catrina aus Mexiko.

Nun etwas, dass tatsächlich etwas mehr benötigt. Aber eigentlich solltet ihr das Material noch gut bekommen. Für Fleischwunden jeglicher Art benötigt ihr:
Klopapier
Kunstblut
Flüssiges Latex
Schwarze Farbe
Brauner Lidschatten
Spitze, kleine Schere
Puder, das zu eurer Hautfarbe passt
Dunkelroter Lippenstift (opional)

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Malt euch an die Stelle, wo ihr gerne eine Wunde hättet, grob mit einem Kajal auf. Pinselt dann etwas Latex auf die Stelle. Nehmt ein bisschen Klopapier, reißt es in Form und klebt es auf die Stelle. Das wiederholt ihr, bis ihr etwa 5-6 Schichten habt. Dann gut durchtrocknen lassen. Anschließend schneidet ihr ganz vorsichtig (!) einen Riss oder ein Loch in die Klopapierschichten und malt das schwarz aus. Anschließend verblendet ihr das Klopapier mithilfe des Puders mit eurer Haut und gebt anschließend das Kunstblut auf ein zusammengeknülltes Stück Klopapier und tupft damit auf eurer Wunde herum, bis sie so blutig aussieht, wie ihr euch das wünscht. Antrocknen lassen und dann mit ein wenig braunem Lidschatten und dem Lippenstift darauf herum malen, bis ihr einen schönen „dreckigen Effekt“ hinbekommt. Dabei vielleicht nochmal das schwarz aus der „Wunde“ nachmalen. Und fertig 🙂 Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

 

Das waren auch schon drei kleine und einfach Last-Minute-Ideen für ein Kostüm und auch leider der bereits vorletzte Beitrag dieser Blogreihe. Morgen seht ihr uns alle allerdings nochmal und es gibt eine kleine Überraschung 🙂 Wenn ihr noch Lust auf ein paar gruselige Filme habt, dann klickt doch *HIER*
Bis dahin: Fröhliches Halloween!

 

Rezension – Pretty Lies 1 – Lucy und Ryan

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Titel:  Pretty Lies 1 – Lucy und Ryan
Autor: Elena MacKenzie
Seiten: 312
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Seit einem schweren Autounfall besteht Lucys Leben aus Studium, einem Nebenjob im Café – und vor allem daraus, sich um ihre schwerverletzte Mutter im Pflegeheim zu kümmern. Das Geld ist knapp, das Studentenheim kann sich die junge Frau kaum noch leisten. Da erbt sie auf einmal von ihrer Großtante eine wunderschöne Wohnung mitten in Edinburgh. Der einzige Haken an der Sache: Ryan, der ebenfalls in der Wohnung lebt. Und es gibt nur drei Dinge, die Ryan so sehr liebt wie sich selbst: Partys, sein Schlagzeug – und Mädchen … [Quelle von Klappentext und Cover: piper.de ]
Meine Meinung: Ohje, wie sehr hat mich der Anfang dieses Buches gestört. Es gab so viele Punkte, dass ich sie jetzt mal aufzählen will (hoffentlich spoiler ich dabei niemanden zu sehr)
1. Dieser verdammte Mr Powerful. Am Anfang vielleichtnoch ganz lustig, aber ihn ständig zu erwähnen wirkt sehr erzwungen.
2. Wie unrealistisch zickig verhält sich Lucy denn bitte am Anfang? Und wie machohaft und albern Ryan? Ich war schon drauf und dran das Buch abzubrechen, weil sie nun mal die Protagonisten sind.
3. Erwähnte ich schon den erzwungenen Humor am Anfang? Das bezog sich nicht nur auf Mr Powerful. Auch generell wirkte der Anfang vollkommen überzogen.
4.  Die Sprache war am Anfang sehr hölzern. So oft „Hatte“ auf zwei bis drei Kindleseiten hab ich noch nie gesehen. Auch ein großer Kritikpunkt!
5. Warum steht Lucy auf Ryan? Warum mag er Lucy? Sie haben sich in keinem Moment so verhalten, als dass man das verstehen würde. Mal abgesehen vom Aussehen, aber das ist doch sehr oberflächlich.
ABER:
Trotz allem konnte mich dieses Buch überzeugen. Der Anfang war zäh, aber hatte man sich erst einmal reingefunden und Lucy und Ryan sich wenigstens ein bisschen miteinander angefreundet, konnte man das Buch nicht mehr beiseite legen. Obwohl das Geheimnis und der eigentliche Plottwist in dieser Geschichte sehr früh auftaucht, zog sich ein guter Spannungsbogen durch die Geschichte. Ohne unnötige Längen. Die Charaktere wuchsen einem langsam ans Herz (die Nebencharaktere taten dies schon von Anfang an) und der Schreibstil wurde immer besser. Größtenteils wird die Geschichte aus Lucys sicht erzählt, was mir am Anfang eher missfallen hat, weil sie mir (wie gesagt) auf die Nerven ging, aber so konnte man auch sehr gut ihre Gefühle nachvollziehen. Insgesamt konnte mich dieses Buch aber am Ende fast voll und ganz überzeugen. gefühlvoll, und liebenswert. Sicher wurde das Rad hier nicht neu erfunden, aber man sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben!
Fazit: Auch wenn ich am Anfang skeptisch war und mich zwischendurch das ein oder andere genervt hat, bekommt Pretty Lies 1 von mir 4 von 5 Sternchen.

Dies war ein Rezensionsexemplar, dass mir der Piper-Verlag freundlicherweise zugeschickt hat. Danke dafür!

MOH meets Halloween : Unheimlich-fesselnde Filme

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Samuel: Ok, dann melde ich mich jetzt mal wieder zu Wort

Gwen: Warte mal, Brüderchen, wollten wir dieses Thema nicht zusammen machen? Schließlich habe ich dir die meisten Filme gezeigt, die du nun vorstellen wirst.

Samuel: Gwen.. Schwesterchen, wo kommst du denn plötzlich her?

Gwen: Ja ja, red dich nur raus, dass du mich anscheinend vergessen hättest. Wir machen das jetzt zusammen, komme was wolle.

Samuel: Na gut, wenn du darauf bestehst (zu sich: Warum kann ich der Kleinen nur nichts abscglagen?)

Gwen: Nenn mich nicht klein! Und jetzt lass uns anfangen, die Leser langweilen sich sicher schon, weil wir hier nur blöd rum diskutieren.

Samuel: Du hast recht, Schwesterchen. Also, willst du das Thema vorstellen?

Gwen: Sicher, es war ja auch mehr doer weniger meine Idee, damit du nochmal zu Wort kommst: Also, wir unterhalten uns heute ein bisschen über ein paar schaurige Filme, die gut in die Halloweenzeit passen.

Samuel: Ich würde sagen, wir fangen mit Filmen an. Und vielleicht mit einem Klassiker. Was hälst du von Nightmare before Christmas?

Gwen: Wunderbare Idee, wobei man den Film auch herrlich zu Weihnachten schauen kann. Aber du hast recht, er ist ein Klassiker für die ganze Familie. Sogar Mum mochte ihn. Und Dad summt ständig das Lied.

Samuel: Das macht er echt immer noch?

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Quelle: pixabay.de

Gwen: Überrascht dich das?

Samuel: Aber es ist auch nicht verwunderlich. Die Musik bei „Nightmare before“ Christmas“ ist herrlich und eindringlich. Die Melodien wird so schnell niemand los.

Gwen: Richtig. Und die Geschichte mit den verschiedenen Ländern geht einem einfah nur ans herz. Eiegntlich ist der Film fast zu kitschig für Halooween.

Samuel: Es ist halt ein Disney Film

Gwen: Aber unter anderem auch von Tim Burton, das darfst du nicht vergessen!

Samuel: Das stimmt. Und Tim Burton ist ein Gott, was Filme mit abstrakten, grusligen Elementen angeht.

Gwen: Lass das bloß nicht Mum hören, dass du jemanden anderes als DEN HERRN als Gott bezeichnest.

Samuel: Selbst wenn, sie wird darüber hinwegkommen müssen.

Gwen: Wunderbar, dann mach ich mal mit dem nächsten Film weiter. Mal etwas stärkere Tobak, der vielleicht nichts mehr für die Kleinen ist, aber ebnso klassich wie Nightmare before Christmas: The Ring. Und dabei meien ich die Orignalversion aus Japan, nicht den Hollywood-Remake.

Samuel: Ja, du hast recht, der ist um Welten besser, als das, was da in Hollywood fabriziert wurde. Er fängt die düster Atmospähre viel besser ein. Und Samara ist nicht ohne Grund eines der liebsten Kostüme an Halloween.

Gwen: Oh mein Gott, erinnere mich nicht an dieses gruselige Kind, das plötzlich aus diesem Brunnen..

Samuel: Gwen, sei still, wir haben keine Spoilerwarnung ausgesprochen

Gwen: Oh, stimmt, also lieber Leser: [SPOILER] …aus dem Brunnen gekrochen kommt![SPOILERENDE].

Samuel: Das hast du sehr taktvoll gelöst.

Gwen: Will ich doch auch wohl meinen.

Samuel: Aber der Film ist nicht nur was für Horrofans oder Japanfanatiker. Auch der ein oder andere Fantasyfan hat sicher seinen Spaß an dem Film.

Gwen: Ja, jetzt wo du es sagst. Er hat das ein oder andere fantastische Element. Aber das haben ja viele Horrofilme.

Samuel: Wo du gerade von fantastischen Elementen sprichst, vielleicht wäre dann der Film “Conjuring“ auch etwas für die Leser.

Gwen: Den Film kenne ich gar nicht, um was geht’s?

Samuel: Unter anderem kommt wieder ein kleines Kind vor, also vielleicht nicht unebdingt was für dich, aber es geht um Geister, Besessenheit und verfluchte Häuser

Gwen: Hört sich tatsächlioch ganz spannend an. Aber bei kleinen Kindern in Gruselfilmen muss ich eh immer das Licht anlassen. Oder Puppen, ganz furchtbar.

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Quelle: pixabay.de

Samuel: Mich gruselt eher der blanke, wahre Horror.

Gwen: Was meinst du damit genau?

Samuel: Paranormal Activity war zum Beispiel schlimm. Die zahlreichen Fortsetzungen konnte ich mir nicht anschauen.

Gwen: Ernsthaft? Das hat dich gegruselt? Nee, das war nicht so meins. Langweilig und öde. Und dann die ganze Zeit diese Kameraperspektive. Und man sieht nur die ganze zeit irgendwelches, belangloses Zeug.

Samuel: Genau das war es, was mich sehr geschockt hat. Dieses belanglose Zeug, wie du es nennst. Dieses Wissen, dass da etwas ist, man es aber nicht sieht. Dieses realitätsnahe. Das war furchtbar.

Gwen: Ach, Brüderchen, du bist ein kleines Weichei oder?

Samuel: Sagt meine kleine Schwester, die sich vor Puppen und kleinen Kindern fürchtet.

Gwen: Die sind ja auch wirklich furchteinflößend.

Samuel: Da geht der Geschmack eben außeinander.

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Gwen: Das stimmt wohl. Zum Glück ging er das nicht bei dir und Luke und den Hannibal-Filmen.

Samuel: Bist du still, davon weiß der Leser gar nichts!

Gwen: ich muss Luke mal fragen, ob er auf Kannibalen steht…

Samuel: Schwesterchen, das unterlässt du! Untersteh dich!


[Anmerkung der Autorin, die nun in das Handgemenge der Geschwister einschreiten muss: Das war der beitrag über gruslige Filme für Halloween. Am Sonntag hat Jessy für euch noch ein paar Last-Minute-Kostümideen für euch, bevor es dann am Montag eine kleine Überraschung gibt.]

Rezension – Mythica – Göttin der Legenden

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Titel: Mythica – Göttin der Legenden
Autor: P.C. Cast
Seiten: 432
Verlag: S. Fischer Verlage
Erscheinungsjahr: 2013
Klappentext:
Eine göttliche Zeitreise – und eine gefährliche Begierde

Die Fotografin Isabel stürzt mit ihrem Auto von einer Brücke. Als sie von einer Wassergöttin gerettet wird, muss sie zum Dank zurück in der Zeit reisen.
Auf Camelot soll sie den attraktiven Ritter Lancelot verführen, damit er aufhört, Königin Guinevere weiter den Hof zu machen. Nichts leichter als das – glaubt sie. Doch wer hätte gedacht, dass ausgerechnet König Artus sich in die schöne Fremde verliebt? [Quelle von Klappentext und Cover: fischerverlage.de ]

Meine Meinung: Die Mythica-Reihe ist einer meiner liebsten Reihen, wenn ich etwas fürs Herz brauche. Etwas, wobei ich träumen und gleichzeitig lachen kann. Bisher hat mich die Reihe auch noch nie enttäuscht, nur leider war dieser Band nicht der Beste. Dabei hatte ich mir so viel erhofft: König Arthur, eine Fotografin, Lancelot… ach, das hätte alles so viel besser laufen können. Das Setting war so vielversprechend, ebenso wie der Anfang. Doch spätestens als Vivianne auftaucht und mit ihren Reimen anfängt, sank mein Begeisterungspegel. Reime sind nunmal nicht nach meinem Geschmack. Generell wirkte dadurch alles etwas überzeogen, alles etwas übertrieben witzig. Oder zumindest wurde versucht, es witzig sein zu lassen. Das mag für manche funktionieren, für mich jedoch nicht.

Generell fragte ich mich immer wieder, was ist eigentlich die Handlung in diesem Buch? Was ist das Kernproblem? Es kommt keine rechte Spannung auf, vielleicht auch, weil man weiß, wie diese Bücher enden, aber, mal abgesehen von der durchdrehenden Gwen, war alles irgendwie heiter. Isabel vergisst ihren Auftrag und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Vielleicht war es auch das, was mich nicht in Begeisterungsrufe ausbrechen lässt. Dabei empfand ich Isabel als sehr gut durchdachte Person. Auch Gwen und die andere weibliche Belegschaft des Artushof erschien mir fast schon realistisch. Artus hingegen war ein liebeskranker Trottel. Und Lancelot blieb farblos, ebenso Modred. dabei hätte das alles so viel Potenzial gehabt.

Aber kommen wir mal zu den positiven Punkten: Wie bereits erwähnt, sind die weiblichen Charaktere dieses Buches wirklich größtenteils sehr gut gelungen. Es war ein richtiger Genuss, wie sich Isabel in die Zeit des Artushofs eingefunden hat und ihre modernen Ansichten trotzdem vertrat. Der gewohnt locker-leichte Schreibstil tat dabei sein Übriges. Auch das Cover ist unglaublich schön, ich würde fast sagen, das Schönste der Reihe. Und, bei all dem Schlechten, was ich vorher gesagt habe, es war trotzdem solide. Nicht gut, nicht überragend, aber solide. Es hat seinen Zweck erfüllt, mich ein wenig träumen lassen und mir was fürs Herz gegeben, aber leider nicht mehr.

Fazit: Leider ist dies nun auch der letzte Band der Reihe und für mich auch der Schwächste. Schade, aber nur 2 von 5 Sternchen

 

MOH meets Halloween – Entsetzlich-packende Mythen und Legenden

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Hallo, mich kennt ihr ja schon, ich bin Samuel. Letztens noch haben wir über Bücher gesprochen! *klick* . Das hier wird für viele der langweiligste Beitrag sein, denn wir befassen uns zum Einstieg mit dem Begriff „Halloween“ und einigen bekannten, urbanen  oder auch nicht urbanen Legenden. Also, falls ihr euch von mir langweiligem Philo-Studenten mit großer Liebe zur Literatur langweilen lassen wollt, verlasst nun bitte den Raum, ich will hier auch ein bisschen üben zu unterrichten.

Gut, alle nicht Interessierten weg? Sehr schön, dann kann ich mich viel besser auf euch konzentrieren. Zunächst einmal, woher kommt eigentlich der Begriff „Halloween“? Warum feiern wir dieses Fest?
Man kann beim Fest „Halloween“ mehrere unterschiedliche Einflüsse betrachten. Einer davon kommt aus der christlichen Religion. Erkennbar ist dies schon am Namen „Halloween“, was sich von „All Hallows‘ Eve“ ableitet, also die Nacht vor Allerheiligen (1. November). An diesem Tag wird den Verstorbenen durch Gebete und Gedenkfeiern gedacht. Allerdings gehen vieler dieser Traditionen auch aufs Heidentum zurück.
Auch aus keltischen und vorchristlichen Traditionen kann man sich „Halloween“ herleiten. Die Kelten feierten an diesem Tag anscheinend ein großes „Totenfest“. Außerdem wäre es in diesem Brauchtum die Nacht vor Samhain gewesen, eines der vier großen irisch-keltischen Feste. An diesen Festen geht man davon aus, dass man Zugang zu „Anderen Welt“ und deren Wesen haben kann und die Türen dahin offenstehen. Unter anderem wurden an Samhain Blutopfer für den Unterweltgott „Cenn Crùach“ gebracht und andere Gottheiten wurden um Fruchtbarkeit angefleht. Das Fest „Beltane“ bildet den gegenteiligen, hellen Pol zu dem dunklen Fest Samhain.

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Ohje, ich schweife ab, das tut mir sehr leid. Machen wir mit einigen bekannten Legenden weiter und zwar mit sogenannten „Urbanen Legenden“, also quasi moderne Sagen oder auch Mythen. Man könnte sie auch gut als „städtische Anekdote“ bezeichnen. Von ihnen gibt es einen großen Haufen. Viele von ihnen sind mehr als fragwürdig, andere könnte man aber auch als sehr glaubhaft bezeichnen. Ein paar der Besten und Gruseligsten habe ich mal für euch zusammengetragen:

Für mich eine der furchtbarsten Spukgeschichten ist die von Bloody Mary. Sie beruht unter anderem auf der Geschichte der Erzébeth Báthory, könnte ihren Ursprung aber auch bei Maria Tudor haben. Mit einer Beschwörung über einen Spiegel soll man eine unheimliche, weibliche Gestalt rufen können. Dabei soll man in einen dunklen, nur von einer Kerze beleuchteten Raum gehen, sich vor einen Spiegel stellen und dreimal hintereinander „Bloody Mary“ sagen. Hierbei variiert die Legende aber stark an der Anzahl der Kerzen, dem eigentlichen Vorgehen und dem tatsächlichen Ergebnis. Erst einmal beschworen, soll Bloody Mary ihren Beschwörer jedoch auf sehr brutale Weise umbringen.

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Quelle: pixabay.de

 

Kennt ihr schon die Geschichte, der innerlich verkochten Braut? Nicht? An dieser Geschichte ist vor allem ihre Entstehung das Spannende. Es ist nämlich bekannt, auf wen diese Legende zurückgeht. Sie war als Experiment gedacht, wie schnell sich eine urbane Legende verbreitet und wurde von dem Folklore-Forscher Jan Harold Brunvand im Jahr 1990 in die Welt gesetzt. Dabei geht es um eine Braut, die sich für ihre anstehende Hochzeit noch ein wenig bräunen lassen will und ins Sonnenstudio geht. Sie verbringt dort mehrere Stunden und verlässt erst auf Geheiß der Angestellten das Studio. Noch nicht zufrieden mit ihrem Ergebnis, geht sie jedoch zum nächsten. Doch der jungen Braut fällt bald ein merkwürdiger Geruch auf, der von ihr ausgeht und der sich durch nichts entfernen lässt. Ein Besuch bei einem Arzt ergibt schließlich schreckliche Klarheit: Sie wird bald dem Tod gegenüber stehen, den sie ist innerlich verkocht. Diese Geschichte brauchte übrigens nur 3 Tage vom von der Ost- zur Westküste der USA zu gelangen.

Eine Legende besagt, dass vor allem in den USA, oft Äpfel an kleine Kinder gegeben werden, in den Rasierklingen versteckt sind. Über diesen makaberen „Spaß“ möchte man lieber nicht nachdenken.

Clown Sighting, was in den letzten tagen leider auch zur grausamen Realität geworden ist. Dabei geht es um Menschen, die sich als „Horror-Clowns“ verkleiden und Menschen, unter anderem sogar Kinder, erschrecken. Oft machen sie dabei nicht mal vor Körperverletzung halt. Ich möchte an dieser Stelle bitte jeden, der über diesen „Spaß“ nachdenkt, dazu anhalten, es sein zu lassen. Es ist NICHT lustig!

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Quelle: pixabay.de

Eine weitere, sehr bekannte Legende berichtet vom Krokodil im Abwasserkanal. Diese Legende beruht auf einem Geschehnis in den 1930er Jahren, in denen man einen Alligator aus einem Gully holte.

Was kennt ihr noch für gruselige Legenden? Welche hat euch am besten gefallen?

Im nächsten Beitrag werden wir uns dann mit dem filmischen Äquivalent zu diesen Geschichten befassen. Bis dahin, eine schöne Halloweenzeit!

[Quellen: wikipedia.de, scary.wikia.de, gruselfabrik.de]