Rezension – Rock my dreams

imagesTitel: Rock my Dreams
AutorJamie Shaw
Verlag: Blanvalet
Seiten: 480
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-7341-0555-5
Klappentext: Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer der berühmten Rockband The Last Ones to Know, er ist süß, witzig – und der Exfreund ihrer Cousine Danica, die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurückgewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang gewartet hat – und er wird alles tun, um ihr das zu beweisen … (Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de )

Meine Meinung: Auf diesen Teil der Reihe hab ich mich wirklich unglaublich gefreut. Mike war schon immer mein Liebling aus der Band und nun wurde endlich seine Geschichte erzählt.
Leider war mir Mike wesentlich sympathischer in den vorherigen Bänden als in seinem eigenen Buch. Mike war so… so glatt. Er passte nicht zu dem Kumpeltyp, der in den anderen Büchern gezeigt wurde.
Negativ wollte ich auch noch die für mich manchmal sehr irrationale Handlung anmerken. Also vielleicht ist sie gar nicht so irrational, aber es wurden einfach keine Gründe dafür beschrieben, was Mike am Anfang an Haileys Cousine findet. Mal abgesehen davon, dass sie seine Ex ist.
Generell musste ich mich an einigen Stellen wirklich durchkämpfen. Es zog sich und war nicht so flüssig, wie die Vorgänger. Sehr schade. Auch der Zickenterror innerhalb des Buches kam mir als sehr lästig vor. Diese Stutenbissigkeit von den anderen Mädels war teils nicht auszuhalten.
Positives gibt es allerdings auch: Hailey war ein sehr toller Charakter mit dem man schnell warm wurde.Ebenso war es schön, die anderen Charaktere wiederzutreffen, auch wenn sie sich wie die Axt im Walde benommen haben. Es gab einige emotionale Momente, die mir gut gefallen haben und wie immer musste ich oft wirklich sehr herzliche lachen.

Fazit: Da ich mir Mike wirklich anders vorgestellt habe und mir die Handlung manchmal sehr irrational vorkam, vergebe ich 3 Sternchen. Das Buch konnte mich gut unterhalten, hatte aber seine Schwächen.

Weitere Meinungen findet ihr bei:
Ania de lux
Valarauco

Behind the Screens #4

Wie war deine Woche?
Nachdem der Montag eigentlich ganz produktiv verlief und ich abends mit Freunden zu einer Pokemon Go Tour (die Legendären mussten schließlich gefangen werden) verabredet war, war die Nacht auf den Dienstag eher weniger schön. Mich hat es leider richtig erwischt und ich musste das Bett hüten. Mittlerweile geht es aber wieder und ich war eifrig dabei, alles für den Umzug vorzubereiten, denn nächste Woche geht es los und ich freue mich so sehr darauf. Endlich mehr Platz für die Bücher und ein Balkon.

Hast du einen liebsten Leseplatz im Sommer und wenn ja, wie sieht der aus? (Gerne mit Bildern)

Da ich weder Garten, noch Balkon besitze, lese ich , egal zu welcher Jahreszeit auf dem Sofa oder auf dem Bett. Im Park sind mir meist zu viele Menschen und im Freibad hab ich Angst, dass meine Bücher nass oder geklaut werden. Aber in der neuen Wohnung wird es einen Balkon geben und auf nichts freue ich mich mehr, als dort die restlichen Sommertage zu verbringen. Gerne auch mit einem guten Buch. Und wenn mein neuer Leseplatz in der neun Wohnung fertig ist, zeig ich den auch nochmal.

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Was war dein Wochenhighlight?
Mhh, das ist schwer. So richtig etwas Spektakuläres gab es gar nicht, da ich ja ans Bett gefesselt war. Allerdings fand ich es großartig, als ich endlich wieder was essen konnte *lach* Oder der Kaffee, den mir mein Mann am Montagmorgen ans Bett gebracht hat. Manchmal sind es die kleinen Dinge 🙂

 

 

Rezension – Feel Again

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Titel:
Feel Again
Autor: Mona Kasten
Verlag: LYX
Seiten: 467
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext:  Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.

Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen … (Quelle von Cover und Klappentext: luebbe.de )

Meine Meinung: Uff, wie hab ich mich am Anfang schwer getan mit Sawyer. Während Issac mir von Anfang an sympathisch war, konnte ich ihr nichts abgewinnen. Und wie sehr lag ich falsch mit meiner Meinung. Sawyer ist so ein großartiger Charakter, so lebhaft, stark und zerbrechlich zu gleich. So liebevoll und scheu und gleichzeitig cool und besonnen. Und wie herzig ist Issac bitte schön? Hach, das Buch hat mir so viel Spaß gemacht. Ab der ersten Seite hatte Mona mich und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es war ein bisschen was für die Seele nach einem langen, doofen Tag. Wie eine heiße Schokolade oder ein warmes Bad nach einem langen Winterspaziergang. Es hat mir wirklich gut gefallen und ich habe so gut wie nichts zu meckern. und das, was ich zu meckern habe, ist wirklich Geschmackssache:
Mir gefällt die Coverfarbe wirklich gar nicht. Sie passt für mich nicht richtig in die Reihe, aber ehrlich gesagt, wen juckt es? Der Inhalt ist das, worauf es ankommt und ich bin froh, dass ich Sawyer und Issac eine Chance gegeben habe.

Insgesamt fand ich auch, dass dieses Buch Monas bisher stärkstes ist. Der Schreibstil kam mir flüssiger vor und nicht so übertrieben wie in Band 1. Also eine wirkliche Empfehlung.

Fazit: Obwohl ich erst skeptisch war, konnte mich dieses Buch fast am meisten fesseln und ich gebe erneut 5 von 5 Sternchen!

Lesealltag – Der Morgen

Jeder kennt ihn wohl irgendwie. Zumindest aus seinen Träumen: den perfekten Lesealltag, so wie man ihn sich vorstellt und gerne hätte. Doch die Realität spielt da leider ihre ganz eigene Rolle. Deswegen folgt nun eine kleine Reihe zum Thema „Lesealltag“

Lesealltag

Der Morgen des perfekten Lesealltags:
Der Wecker klingelt oder im besten Fall wird man wach gekitzelt von den warmen Sonnenstrahlen und dem Vogelgezwitscher, das durch das Fenster fällt. Genüsslich streckt man sich aus und natürlich geht der erste Griff zum Buch, um ein paar Seiten ganz gemütlich vor dem Aufstehen zu lesen. zum wach werden, versteht sich.
Wenn man dann endlich aufsteht, schließlich ist das Buch ja sehr spannend, macht sich sein liebstes Getränk für den Morgen, ein gesundes, instagra-taugliches Frühstück und setzt sich bei schönem Wetter raus auf den Balkon, um weiterzulesen, während man sein Frühstück genießt. Klingt super oder?
Und da wir hier von dem perfekten Lesealltag reden, müssen wir selbstverständlich nicht großartig vor die Tür oder zur Arbeit. Wir ziehen uns etwas Bequemes an, mit dem man auch dem Postboten unter die Augen treten kann (der natürlich neue Bücher vorbei bringt) und widmen uns dann vielleicht ein oder zwei Rezensionen vor dem Mittag.

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Die Realität:
Die bittere Realität sieht dann leider ganz anders aus. Der Wecker reißt uns aus dem Schlaf, wir drücken viel zu oft die Schlummertaste und hetzen schließlich ins Bad, um uns noch halbwegs passabel für die Arbeit gestalten zu können. Das gemütliche Frühstück fällt flach, mit einer Tasse Kaffee to go und einer trockenen Scheibe Brot geht es dann zu Arbeit, auf dem wir sicherlich nicht zum Lesen kommen, denn entweder ist es in der Bahn zu laut, im Bus zu voll und im Auto sowieso zu gefährlich zu lesen. Und wer zu Fuß Luft hat wahrscheinlich das Pech, dass es regnet und wer will schon seine Bücher nass werden lassen? Und so sitzen wir meist pünktlich (oder weniger püntklich) an unserem Arbeitsplatz und werden nicht zum Lesen kommen bis die Mittagspause beginnt.

Behind the Screens #3

Etwas verspätet kommt heute mein nächster #behindthescreens. Infos dazu findet ihr auch bei Stehlblüten *klick*

1. Wie war deine Woche?
Meine Woche war schon wieder für meinen Geschmack zu voll. Im Juli haben einfach so viele liebe Menschen Geburtstag, da kommt man aus dem Feiern irgendwie nicht raus. Außerdem kränkelte ich etwas und schlug mich noch mit Vorbereitungen für eine Klausur herum. Und für de Umzug gab es auch noch einige Dinge zu erledigen. Unter anderem haben ir uns endlich ein neues Sofa ausgesucht.

2. Hast du eine aktuelle Urlaubslektüre bzw. eine uneingeschränkte Empfehlung für jeden Sommerurlaub?
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Da ich kein Urlaub habe momentan, hab ich auch keine aktuelle Urlaubslektüre. Uneingeschränkt empfehle ich aber für jeden Urlaub etwas Leichtes. gerade bei sommerlichen Temperaturen lese ich gern Liebesschnulzen und Herzschmerzdrama. Gern auch mit etwas Witz. Momentan ist das ja die Rockstarreihe von Jamie Shaw. Am Wochenende hab ich mit „Rock my Dreams“ angefangen und finde es bisher sehr amüsant.

3. Was war dein Wochenhighlight?
Der Geburtstag von meinem Papa. Es war herrlich, endlich mal wieder draußen zu sitzen, viel zu leckere Grillsachen zu essen und den Gesprächen der Liebsten zu lauschen. Außerdem finde ich mein neues Nachtlicht fabelhaft, welches ich beim Primeday von amazon gekauft habe. Und ich habe mein Cover für „Nothing Matters“ und es ist so unfassbar schön! ich freue mich schon darauf, es euch zu zeigen.

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Rezension – Eleanor und Park

Rowell_24740_MR.inddTitel: Eleanor und Park
AutorRainbow Rowell
Verlag: Hanser
Seiten: 368
Erscheinungsjahr: 2015
Klappentext:  Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. (Quelle von Cover und Klappentext: hanser-literaturverlage.de )

Meine Meinung: Oh mein Gott, so selten hat mich ein Buch auf diese Weise berührt wie dieses. es war, als würde es all meine Gefühle nehmen, sie auf den Boden schmeißen und anzünden, um sie mir dann wieder einzusetzen. Ich bin vor Verzweiflung wahnsinnig geworden. Aber von vorne:
Es geht um Eleanor und Park und einer Liebesgeschichte wie sie sanfter und zarter nicht sein könnte. Beide sind auf ihre Art und Weise speziell und haben ihr Päckchen zu tragen. Dabei wird das ganze Schlechte manchmal nur unterschwellig erwähnt oder einem direkt ins Gesicht geschleudert. Eine Triggerwarnung würde ich hier an manchen Stellen wirklich aussprechen, denn es geht um Mobbing, psychische und physische Gewalt und noch jede Menge anderem, das ein Jugendlicher nie erleben sollte. Es tat mir wirklich sehr oft weh, die Seiten umzublättern und weiterzulesen.
Neben dieser ganzen Gewalt entwickelt sich zwischen den beiden so etwas wie Liebe und es ist so wunderschön, zu lesen, wie es den beiden geht. ich erwähnte oben schon, dass es so zart ist, dass man Angst hat, auf der nächsten Seite zerbricht das Ganze.

Ehrlich gesagt, kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch ausnahmslos gut gefallen hat. ich habe geweint, ich habe gelacht und ich habe wieder geweint. Einzig das ende könnte für manche unbefriedigend sein, aber ich fand es gut gewählt. Lest dieses Buch!

 

Fazit: Meine vollste Empfehlung! 5 von 5 Sternchen!