Lesealltag – Der Morgen

Jeder kennt ihn wohl irgendwie. Zumindest aus seinen Träumen: den perfekten Lesealltag, so wie man ihn sich vorstellt und gerne hätte. Doch die Realität spielt da leider ihre ganz eigene Rolle. Deswegen folgt nun eine kleine Reihe zum Thema „Lesealltag“

Lesealltag

Der Morgen des perfekten Lesealltags:
Der Wecker klingelt oder im besten Fall wird man wach gekitzelt von den warmen Sonnenstrahlen und dem Vogelgezwitscher, das durch das Fenster fällt. Genüsslich streckt man sich aus und natürlich geht der erste Griff zum Buch, um ein paar Seiten ganz gemütlich vor dem Aufstehen zu lesen. zum wach werden, versteht sich.
Wenn man dann endlich aufsteht, schließlich ist das Buch ja sehr spannend, macht sich sein liebstes Getränk für den Morgen, ein gesundes, instagra-taugliches Frühstück und setzt sich bei schönem Wetter raus auf den Balkon, um weiterzulesen, während man sein Frühstück genießt. Klingt super oder?
Und da wir hier von dem perfekten Lesealltag reden, müssen wir selbstverständlich nicht großartig vor die Tür oder zur Arbeit. Wir ziehen uns etwas Bequemes an, mit dem man auch dem Postboten unter die Augen treten kann (der natürlich neue Bücher vorbei bringt) und widmen uns dann vielleicht ein oder zwei Rezensionen vor dem Mittag.

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Die Realität:
Die bittere Realität sieht dann leider ganz anders aus. Der Wecker reißt uns aus dem Schlaf, wir drücken viel zu oft die Schlummertaste und hetzen schließlich ins Bad, um uns noch halbwegs passabel für die Arbeit gestalten zu können. Das gemütliche Frühstück fällt flach, mit einer Tasse Kaffee to go und einer trockenen Scheibe Brot geht es dann zu Arbeit, auf dem wir sicherlich nicht zum Lesen kommen, denn entweder ist es in der Bahn zu laut, im Bus zu voll und im Auto sowieso zu gefährlich zu lesen. Und wer zu Fuß Luft hat wahrscheinlich das Pech, dass es regnet und wer will schon seine Bücher nass werden lassen? Und so sitzen wir meist pünktlich (oder weniger püntklich) an unserem Arbeitsplatz und werden nicht zum Lesen kommen bis die Mittagspause beginnt.

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4 Kommentare zu „Lesealltag – Der Morgen“

  1. Wenn doch die Woche einen extra Tag nur zum Lesen hätte. Dann könnte der ideale Lesetag Realität werden.
    Am Wochenende und im Urlaub gibt es immer wieder die perfekten Lesetage. Zu Hause gehört je nach Jahreszeit die Terrasse mit Sonne oder das Wohnzimmer mit knisterndem Feuer im Ofen zum liebsten Leseort. Im Urlaub ist es ein Seetag auf einem Kreuzfahrtschiff. Am besten ein Platz irgendwo im Schatten auf dem Sonnendeck.
    Vielen Dank für diese Anregung zum Lesealltag.
    LG Kerstin

    Gefällt 1 Person

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