Ein Post für die Liebe

Heute war es endlich soweit. Im Bundestag wurde positiv dafür abgestimmt, dass jeder Mensch denjenigen heiraten darf, den er liebt. Ein großer, wunderbarer Schritt und auch wenn dies kein politischer Blog ist, sehr wichtig für mich zu erwähnen.

Als Kind, das im direkten Umfeld mit Homosexualität aufgewachsen ist, war es für mich immer selbstverständlich, dass diese große Liebe von der Person abhängt. Nicht vom Geschlecht. Dass jeder den liebt, den er nun mal liebt.

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Quelle: Pixabay.com

Doch schon in der Grundschule stieß ich mit dieser Meinung auf Unverständnis. Wurde spätestens auf dem Gymnasium dafür gemobbt, dass ich das so sah und wurde dafür verurteilt. „Lesbe“ wurde ich gerufen und nichts tat mir so sehr weh, wie zu sehen, zu hören und zu spüren, dass diese Kinder (und Erwachsenen) es böse meinten. Es sei bei mir doch eh im Blut, also müsste ich auch so verkorkst sein. Seltsam, verdreht und anders.
Irgendwann lernte ich es, zu ignorieren, doch ich verstand das Problem nicht, selbst wenn ich lesbisch wäre. Was ist daran schlimm?

Heute kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich nie stolzer auf dieses eine Paar gewesen bin, nie stolzer auf diesen Menschen in meinem Umfeld. Dass ich durch diesen Menschen die unmittelbare Chance hatte, tolerant aufzuwachsen. Es als etwas vollkommen natürliches anzusehen. Ich bin so froh, dass sie ihre Liebe leben können und dies nun endlich mit de der Heteros gleichsetzen können. Denn sie sind wie alle anderen: Menschen, die lieben dürfen, wen sie wollen!

 

 

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