Rezension – Paper Princess

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Titel:
Paper Princess
AutorErin Watt
Verlag: PIPER
Seiten: 384
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext: Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen … [Quelle von Cover und Klappentext: piper.de ]

Meine Meinung: Oha, hab ich lange auf dieses Buch gewartet. Irgendwann mal eine Rezension dazu gelesen über die englische Version und seitdem daraufhin gefiebert. Deswegen war ich wirklich überglücklich, als ich das Buch aufschlug, mich in die ersten Seiten vertiefte und nicht enttäuscht wurde.
Es geht um Ella und ihr „Aufstieg“ von einem Leben in Armut zu den Royals, wo es ihr um Welten besser gehen könnte, gäbe es da nicht noch tausend Intrigen und Geheimnisse. oder ihre neuen „Brüder“.
Die Geschichte ist eine moderne Aschenputtel-Story und ich war sehr angetan davon. Die Charaktere waren tiefgründig und brachten gut Emotionen rüber. Zwar gab es die typischen Stereotypen, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Allerdings war mir durchaus schleierhaft, wie sich Ella in Reed verlieben konnte. ich hätte es nicht getan.
Der Schreibstil war flüssig und sehr angenehm und ich  war sehr überrascht, dass die Geschichte von zwei Autoren stammt und nicht nur von einem. davon merkt man gar nichts. (Was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann).
An einigen Stellen wurde etwas sehr dick aufgetragen, aber auch das war passend zum Setting. Besonders gefiel mir, dass es keine reine Liebesgeschichte war. Sie hat ihre Höhen und Tiefen und handelt sich nicht komplett um die Beziehung zwischen Reed und Ella.
Der Cliffhanger am Ende war für mich doch etwas vorhersehbar, aber nicht minder schockierend. ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zum Glück ist es bald schon so weit.
Ein Pluspunkt gibt es auch dafür, dass das Cover dem Original sehr ähnlich ist. Sowas gefällt mir!

Fazit: Eine schöne New Adult Geschichte. Für Fans von Cinderellastories ein absolutes Muss. 4 von 5 Sternchen.

Anmerkungen: Da ich das Buch jetzt mehrfach in der Jugendbuchabteilung gesehen habe, möchte ich anmerken, dass dies kein Buch für heranwachsende, verwirrte Menschen ist. Es herrscht ein rauer Umgangston, es wird über Sex und Gewalt offen geschrieben und sexuelle Belästigung ist ein präsentes Thema. Für Mädchen (oder auch Jungen), die sich vielleicht denken könnten, das wäre das Romantische an dem Buch: NEIN, das ist nicht die Normaliät, wie Menschen miteinander umgehen sollten. Es wäre besser, das Buch aus Jugendabteilungen zu entfernen.

 

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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