Rezension – Anne und Jake

Titel: Acsm_produkt-13552_c42a638285nne und Jake (Pretty Lies #3)
AutorElena Mackenzie
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 176
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Seit sechs Jahren spielt Anne nun Familie und Freunden die heile Welt vor. Emotional hat sie sich allerdings seit Langem komplett abgekapselt, denn Sie kann den Tag, der ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat und ihr die Liebe ihres Lebens entrissen hat, nicht vergessen. Und dann taucht Jake auf. Jake, der eigentlich nichts weiter sein sollte als einer ihrer üblichen One-Night-Stands, mit denen sie sich gelegentlich ablenkt. Doch auf einmal hat Anne einen ganzen Schwarm Schmetterlinge im Bauch! Ein absolutes Tabu in ihrer versteinerten Emotionswelt. So schnell wie möglich will sie sich von ihm entfernen, doch bald wird ihr klar, dass das nichts wird. Denn die beiden verbindet mehr, als Anne es je zu glauben vermocht hätte… [Quelle von Cover und Klappentext: piper.de ]

Meine Meinung: Eigentlich gibt es zu diesem Buch nicht viel Negatives zu sagen. Es lässt sich flüssig lesen, die Geschichte wärmt das Herz, die Charaktere sind größtenteils glaubhaft. Größtenteils hängt wohl wieder von meiner persönlichen Einstellung ab. Der große Plottwist, der schon am Anfang ausgebaut wird, hätte ruhig spannender gestaltet werden können, aber ist nett gelöst. Das andere Problemchen (ohne spoilern zu wollen) erschien mir etwas „überspitzt“ und nicht nötig. Die Nebencharaktere waren mir bei weitem nicht so sympathisch, wie sie als Protagonisten rüber kamen. So weit, so neutral.
„Anne und Jake“ ist halt eines dieser Bücher, die man gerne liest, weglegt und danach in angenehmer Erinnerung behält. Aber man hat nicht das Bedürfnis, das Buch (bzw. das ebook) noch einmal zu öffnen und die Geschichte ein weiteres mal zu lesen.
Es bereitete mir Vergnügen, aber mehr auch nicht. Es ist fast erschreckend, wie neutral mich dieses Buch zurückgelassen hat.
Das soll auf keinen Fall abschrecken, aber mehr gibt es wirklich nicht zu sagen. Für Fans der Reihe ist aber definitiv ein Muss. Und Jake ist meistens ein echtes Schnittchen. Schon allein seinetwegen sollte man mal reinlesen.

Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch. 3 von 5 Sternchen!

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Autorenwahnsinn Reloaded: Wann und wie hat du mit dem Schreiben angefangen?

Der #Autorenwahsinn geht weiter und beschäftigt sich heute mit der Frage:

 

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Wirklich angefangen zu schreiben habe ich bereits in der ersten Klasse. Sofern man das „schreiben“ nennen konnte. Ich habe eine Kurzgeschichte mit den Wörter geschrieben, die ich bereist konnte (Es ging um Bisasam und um Äpfel). Das fand meine Grundschullehrerin allerdings weniger erfreulich und sagte mir, ich solle das lassen. das tat ich auch, bis etwa zur fünften Klasse, wo ich anfing, kleine Kurzgeschichten über dieses und jenes zu schreiben. Je mehr ich in die Pubertät kam, desto düsterer wurde das Ganze (Depri-Phasen und so). Von diesem Kurzgeschichten ging es weiter zu Fanfictions. ich konnte es doch nicht einfach auf mir sitzen lassen, dass Harry Potter vorbei war.
Dann kam irgendwann die Uni und mit dem Schreiben war Schluss. Das wissenschaftliche Schreiben von Hausarbeiten nahm mir sämtliche Kreativität und auch irgendwie die Lust. Erst als ich 2015 über Mona Kastens Youtube-Kanal stolperte, wurde der Wunsch in mir wieder groß, meinen Traum vom Schreiben wahrzumachen. Seitdem bin ich kontinuierlich dran und konnte so auch mein erstes Buch veröffentlichen. Und nichts macht mich momentan glücklicher, als meinen Traum leben zu können.

Rezension – Under your skin #1

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Titel:
Under your skin – Halt mich fest
Autor: Scarlett Cole
Seiten: 448
Verlag: Ullstein
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext: Harper Connelly führt ein vermeintlich unbeschwertes Leben in Miami. Doch sie trägt eine schmerzhafte Erinnerung an ihren Ex-Freund mit sich: Narben auf ihrem Rücken. Harper will endlich wieder im Bikini an den Strand gehen, sich frei von der Vergangenheit machen. Trent Andrews ist für seine kaschierenden Tätowierungen bekannt. Als sie ihn zum ersten Mal sieht, spürt sie sofort eine überwältigende Anziehung. Auch Trent ist übermannt von seinen Gefühlen für diese verletzliche Schönheit, die plötzlich vor ihm steht. Doch Harper fällt es schwer sich fallen zu lassen. Dann merkt sie, dass Trent nicht nur unglaublich attraktiv ist, sondern dass es da noch etwas gibt. Langsam beginnt sie, ihm zu vertrauen. Auch das Tattoo wird von Sitzung zu Sitzung schöner – ein großes Schwert in Flammen. Bis plötzlich SMS auftauchen, die nur von einem stammen können: Harpers Ex. Schafft er es ein zweites Mal ihr Leben zu erschüttern? [Quelle von Cover und Klappentext: ullsteinbuchverlage.de ]


Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durch eine Leseprobe aufmerksam geworden und fieberte daraufhin gespannt dem eigentlichen Erscheinungsdatum hin. Tattoos, schwierige Vergangenheit, sexy Typ. Das entspricht doch genau meinem Beuteschema. Leider vergaß ich es vorzubestellen und so geriet es auch bei mir für ein paar Augenblicke in Vergessenheit. Bis zu meinem nächsten Besuch im Buchladen vor ein paar Tagen. Es sprang mir ins Auge und landete sofort in meinem Jutebeutel, um mein neues Schätzchen nach Hause zu tragen und mit dem Lesen zu beginnen.
Genug der Vorgeschichte, ich habe mich auf jeden Fall sehr auf dieses Buch gefreut! Und wurde tatsächlich nur ein wenig enttäuscht.
Der Anfang versprach sehr viel und legte gut vor. Das Setting war gut beschrieben, die Charaktere tief gehend und das Tätowieren tatsächlich mal realistisch dargestellt. Großer Pluspunkt. Ich mag das ja gar nicht, wenn man sich ein Rückentattoo stechen lässt und dabei absolut null verspürt. Oder quasi sofort im Anschluss auf eben diesem Rücken flachgelegt wird. Zum Glück war das nicht so, sondern es wurde sogar ein wenig auf Pflege und Nachbehandlung eingegangen. Großer Pluspunkt.
Harper und Trent geben wirklich ein niedliches Paar ab und kommen tatsächlich auch schnell zusammen, ohne jedoch zu viel zu überstürzen. Harpers schwere Vergangenheit lastete jedoch auf ihr und auch Trent hat ein oder zwei kleine Geheimnisse. Das übliche „man ist nicht ehrlich zueinander-Spiel. Wer darauf nicht steht, sollte sich lieber ein anderes Buch suchen. ich habe da kein Problem mit.
Die Nebencharaktere blieben relativ offen. Man lernt sie ein wenig kennen und es bahnt sich auch schon ein kleiner Konflikt an für das nächste Pärchen.
Kommen wir mal zu den negativen Punkten:
1. Die erotischen Szenen: Sie kommen recht gut verteilt über das Buch immer mal wieder vor. Gerade aber zum Ende hin hatte ich das Gefühl, es ist immer nur das Gleiche. Also quasi haargenau.
2. Die letzten 100 Seiten waren ein ständiges Auf und Ab. Ständig wurde sich gestritten und eine Seite später wieder versöhnt. Das war schon ganz schön anstrengend und hat dem Spannungsbogen irgendwie die Fahrt genommen.
Grundsätzlich hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil (der auch schon erschienen ist)


Fazit:
Direkt nach dem Lesen wollte ich dem Buch nur 3 Sternchen geben. Aber jetzt, wo ich eine Nacht drüber geschlafen hatte, sind es schwache 4 Sternchen. Das Buch ist definitiv eine Leseempfehlung für alle, die gerne Bücher mit tätowierten Männern lesen, die nicht ganz dem typischen Bad-Boy-Klischee entsprechen.

Autorenhighlight

Es war einmal eine Mail vom lieben Team vom neobooks. Vom lieben Chris, um genau zu sein. Diese enthielt wunderbare Neuigkeiten für eine gewisse Jungautorin, allerdings auch einen bösen Anhang. Aufgrund dieses bösen Anhangs landete sie im längst vergessenen Spamordner bereits genannter Autorin. Lange Rede, kurzer Sinn, der liebe Chris wunderte sich und schrieb zum Glück noch eine Nachricht. Dieses Mal ohne Anhang. Und wer sagte es, sie kam an und zauberte mir ein wahres Freudestrahlen ins Gesicht (nach ein paar unterdrückten Tränen und fassungslosem Schweigen):

Ich, bzw. Measure of Happiness, ist Monatsfavorit bei neobooks im Februar. Mit mir drei andere wundervolle Autoren und ihre Bücher, die sich alle wirklich spannend anhören. Das ist so wahnsinnig klasse, das ich immer noch nicht darauf klar komme. Nun muss natürlich noch einiges erledigt werden, aber wenn alles klappt, könnt ihr „Measure of Happiness“ bald auch in gedruckter Form kaufen, an einer Leserunde bei lovelybooks teilnehmen und euch mit mir freuen.
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Zumindest tue ich das von ganzem Herzen. Nie hätte ich das auch noch in Erwägung gezogen. Und dank dem lieben Chris klappt bisher auch alles ganz wunderbar. Dankeschön Chris und danke, neobooks!

Rezension – Trust Again

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Titel:
Trust Again
Autor: Mona Kasten
Seiten: 460
Verlag: LYX
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext:  Sie hat mit der Liebe abgeschlossen – Er weigert sich, sie aufzugeben.
In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt …[Quelle von Cover und Klappentext: luebbe.de]

Meine Meinung: Zwar liest gefühlt jeder auf Instagram dieses Buch, es taucht in sämtlichen FB-Gruppen auf und jede zweite Rezension ist hierfür, aber nun möchte ich dazu auch noch meinen Senf abgeben.
Bereits in der Leseprobe, die in Teil 1 enthalten war, wurde ich wahnsinnig neugierig auf Dawn und Spencer. Die beiden waren mir bereits in „Begin Again“ mega sympathisch und ich mochte sie definitiv mehr als Allie und Kaden. Daran hat sich auch gar nichts geändert. Spencer ist wirklich ein Schatz und endlich mal nicht so ein Arschloch-Badboy (wobei die ja auch ihren Reiz haben). Auch Dawn gefällt mir. Sie ist süß und lieb und ich fühlte mich schon allein aus Autorensicht total verbunden. Es war schön, viele bekannte Gefühle mit zu erleben, die man selbst als Autorin durchmacht. Das hat Mona Kasten hervorragend gelöst.
Auch in diesem Buch ist der Schreibstil leicht und sehr angenehm zu lesen. Der negative Punkt von zu „vielen“ Anspielungen auch Musik, Fandoms etc ist hier auch beinahe ausradiert. Beinahe aber nur 😉
Das Cover gefällt mir ebenfalls besser. Schwarz ist einfach mehr meine Farbe.
Vermisst habe ich jedoch ein bisschen die Landschaftsbeschreibungen. Das gelang in Teil 1 besser, dort hatte mein einen deutlicheren Einblick in die Umwelt der Protagonisten..
mein größter Negativpunkt ist das Ende. Es ist einfach too much. Zu viel. Zu kitschig-klebrig. Zu perfekt. Das ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber mir hat es im ersten Moment etwas das fluffige Gefühl genommen, was sich vorher beim Lesen eingestellt hatte.
Ansonsten ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Vielleicht muss man am Ende einfach nur ein Auge zudrücken 😉

Fazit: Der Teil gefiel mir trotz übermäßig perfekten Ende noch besser als der erste. 5 von 5 Sternchen