Rezension – All the Pretty Lies #2

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Titel: All the Pretty Lies – Befreie mich
Autor: M. Leighton
Seiten: 304
Verlag: HEYNE
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext: Kennedy Moore hat Jahre gebraucht, um ihr Leben wieder zu ordnen, nachdem Reese Spencer es zerstört hatte. Heute ist sie stark und unabhängig und verfolgt ihren Traum – Tänzerin zu werden. Da taucht eines Tages Reese auf und verspricht ihr, ein Vortanzen zu arrangieren. Kennedy muss nichts weiter tun, als hart zu arbeiten und Reese zu widerstehen. Klingt gar nicht so schwer, oder? [Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de ]

 


Meine Meinung:
Das ist also der zweite Band von „All the Pretty Lies“.  Das Cover gefällt mir schon mal sehr viel mehr, als das vom ersten. Grün ist einfach mehr meine Farbe als Pink. Das war aber schon fast das Positivste.
Grundsätzlich ist es eine nette Liebesgeschichte, die aber kaum Spannung enthält. Alles ist sehr vorhersehbar und das bei Weitem über dem Maß eines NA-Romans. Auch hatte ich viel mehr Spannung in Bezug auf Polizei etc. erwartet, mehr Fortsetzung davon, was in Band 1 geschehen ist. Leider wurde ich in dem Punkt sehr enttäuscht.
Die Charaktere sind nett, aber irgendwie gibt es keinen richtigen Zugang zu ihnen. Sie bleiben sehr flach und so fiel es mir schwer, eine Verbindung aufzubauen. Da bringt auch die wechselnden Perspektive nichts.Und zwar trifft man auf Hemi und Sloan aus Band eins, aber das ist fast schon nervig. Selten kam mir ein Wiedersehen mit alten Protagonisten so anstrengend vor.
Die Story und das Setting sind teils ähnlich unrealistisch, wie beim ersten Band und manches kommt mir völlig überzogen vor.
Positiv anzumerken ist noch, dass es sich sehr flott liest und im Allgemeinen auch viel romantischer ist. Es ist mehr etwas fürs Herz. Und die Tanzszenen von Kennedy sind wirklich schön beschrieben. Auch die Erotik kam mir hier nicht ganz so flach vor, wie noch im Band davor.
Trotz der vielen negativen Punkte möchte ich gern noch den dritten Band lesen, um herauszufinden, was noch passiert. Neugier ist voll eines meiner größten Laster ^^

Fazit: Etwas für Fans, aber ansonsten leider ziemlich enttäuschend. 2 von 5 Sternchen.

 

Vielen Dank an den Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!

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Die Schwierigkeiten beim Finden des Covers

Ein Cover finden ist so ziemlich das Spannendste, was es neben dem Schreiben beim Buchprozess gibt. Aber auch manchmal das Nervenaufreibendste. Ich möchte hier nur grob ein Zitat eines gewissen Zauberstabmachers umändern: Das Cover sucht sich den Autor aus, nicht der Autor das Cover.

measure_of_happiness_badtke_ebookSo war es zumindest bei mir und dem Cover zu Measure of Happiness. Es sprang mich förmlich an und blieb mir im Gedächtnis. Ich war mir sicher, dass es das ist.Das Cover zu meiner Geschichte! Ich hatte nicht mal wirklich gesucht und dann war es da. Es war perfekt und ich wünsche mir kein anderes Cover.
Nun entsteht aber folgendes Problem: Auch für das neue Buch brauche ich ein Cover. Und die wunderbare Irina hat leider ihre Coverproduktion vorerst eingestellt. Ich habe von so etwas keine Ahnung. Kaum Vorstellungen. Keine Ideen. mein Kopf ist leer, wenn ich an das mögliche Cover für Nothing matters (Arbeitstitel) denke. Das bringt mich noch schier zum Verzweifeln. Auch wenn es noch etwas dauert, schließlich überarbeite ich „Nothing matters“ ja erst, aber trotzdem ist da dieser Wunsch, dem ganzen ein schönes Gesicht zu verpassen. Und der Anspruch mindestens genau dieses Gefühl zu verspüren, wie bei Measure of Happiness. Und ich finde, das ist man jedem Buch schuldig als Autor.
In den nächsten Wochen werde ich ein wenig stöbern. Werde mir Stockphotos anschauen und vielleicht auch die liebe Irina noch einmal anschreiben. Vielleicht selbst etwas experimentieren, um wenigstens eine Vorlage zu haben. Eine Idee. Selbst machen werde ich mein Cover nicht, denn ich habe Ansprüche daran, die ich selbst nicht erfüllen kann. Und es gibt so viele talentierte Menschen, die das besser können, als ich es je können werde.
Und dann wird mich hoffentlich irgendwann das Cover finden. Drückt mir die Daumen!

Rezension – All the Pretty Lies

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Titel: A
ll the pretty Lies – Erkenne mich
Autor: M. Leighton
Seiten: 352
Verlag: HEYNE
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen? [Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de ]

 


Meine Meinung:
Das Buch fängt ziemlich rasant an. Sloan trifft Hemi, zwischen denen knistert es gewaltig. Nebenbei werden immer wieder spannende Szenen eingebettet über Sloans Familie und Hemis „Aufgaben“ (so nenne ich das mal, möchte nicht zu viel spoilern). Leider flaut die aufgebaute Spannung zur Mitte hin etwas ab, gewinnt zum Ende aber wieder an Fahrt.
Durch die Perspektivenwechseln bekommt man als Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Hemi und Sloan und kann beide sehr gut nachvollziehen. Der lockere Schreibstil unterstützt das nochmal. Dass der Klappentext eher weniger verrät ist für die Geschichte sehr förderlich. So kann man sich noch mehr darauf einlassen, was genau geschieht und wie. Vor allem macht es aber Lust auf die anderen Charaktere.
Das Cover ist auch ganz hübsch anzusehen, allerdings nichts besonderes.
Negative Punkt: Gerade im Bezug auf das Tattoo erschien mir die Story unausgereift und nicht genau recherchiert. Es kam sehr unglaubwürdig rüber. Grundsätzlich hätte etwas mehr Inhalt der Geschichte nicht geschadet. Zeitweise kamen einem die einzelnen Verhaltensweisen auch sehr „gestelzt“ vor. Es passte nicht so recht und nachvollziehen konnte man das dann auch nicht.
Aber trotz dieser negativen Punkten war „All the Pretty Lies“ ein solider Einstieg in diese Reihe und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil, der bei mir bereits liegt. Es ist nichts besonderes und nichts, das man bisher nirgends gelesen hat, aber eignet sich perfekt für einen gemütlichen Abend auf der Couch.

Fazit: Ein nettes Buch, das man super zwischendurch lesen kann. 3 von 5 Sternchen

 

#POY und Neustart?

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Es ist Januar und einige beim #POY haben das neue Jahr als neuen Start betrachtet. Ich finde, das ist eine wunderschöne Idee, allerdings möchte ich keinen „Neustart“ wagen. Ich bleibe bei meinen alten Zielen. Das größte Ziel des #POY#s war es für mich meine Ziele standhaft zu verfolgen und auch mal durchzusetzen. Da wäre ein Neustart nicht produktiv. Nicht in meinem Fall. Also heißt es weiter durchhalten!

Spanisch rückt die Klausur immer näher und tatsächlich lerne ich sogar schon. Das überrumpelt mich selbst etwas, nie habe ich so früh angefangen, für Klausuren zu lernen. Allerdings ist das hier auch bitter nötig.
Nach der Veröffentlichung von „Measure of Happiness“ bin ich natürlich nicht untätig gewesen und bin derzeit dabei, mein nächstes Werk zu überarbeiten. Mitte Februar soll es an die Testleser gehen.
Schreiben tue ich auch fleißig. Der Wriyobo beflügelt mich und bringt mein Projekt vom NaNoWriMo ordentlich voran.
Einzig das Lesen stolpert momentan so ein bisschen. Und auch das Aufschreiben von den Büchern, die ich gelesen habe. Das muss deutlich besser werden. Dafür hab ich mich im Schreibforum einer kleinen Challenge angeschlossen, die mich nicht nur helfen soll, wieder mehr zu lesen, sondern auch meinen SuB abzubauen. Mal schauen, was das bringen wird.

#autorenwahnsinn Tag 17

Es ist Tag 17 des #autorenwahnsinns, das vom Schreibwahnsinn ausgerichtet wird. Eigentlich nahm ich an dieser Challenge immer auf Instagram, höchstens noch auf Twitter teil. Aber die heutige Aufgabe verlangt etwas mehr, als ein hübsches Bild und ein paar Worte. Es geht um mein bisheriges Autorenhighlight.

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Natürlich kam mir da als erstes meine Debüt-Veröffentlichung in den Sinn. Das überwältigende Gefühl, als ich erste Rückmeldung erhielt. Oder die erste 5-Sterne-Rezension auf amazon.
Aber niemals werde ich die Gesichter meiner Eltern vergessen, als ich ihnen davon erzählte. Nie werde ich diese Freude und diesen Stolz, der in ihren Augen lag aus meinem Gedächtnis streichen können. ich sah die Tränen in den Augen meiner Mutter und die Anerkennung in denen meines Vaters und wusste. All der Stress war es wert. Es war nicht nur etwas gewesen, wobei es sicher mein großer Traum war. nein, ich konnte so auch meine Familie stolz machen, ihnen etwas dafür geben, dass sie mein ganzes Leben lang an mich geglaubt und mich unterstützt hatten. Nie hat meine Mutter diesen Wunsch klein geredet. Nie hat mein Vater gesagt, damit kann ich meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Nein, sie standen immer hinter mir, bestärkten mich und glaubten daran, dass ich es schaffen könnte. Meistens wahrscheinlich mehr, als ich selbst daran glaubte.
Es war nie mein oberstes Ziel, Anerkennung von meinen Eltern zu erhaschen. Aber es war wunderschön zu sehen, dass sich endlich all die Unterstützung und die Liebe, die sie mir und meinem Traum entgegen gebracht hatten, gelohnt hatten.
Ich muss an dieser Stelle noch mal danke sagen. Es ist ein Privileg, eine solche Familie zu haben, die kompromisslos hinter einem steht. Danke!

Wriyobo2017 – Write your book(s)

14910529_1217453651658194_1791255887050553588_nBereits letztes Jahr stieß ich auf die sagenumwobene Ansammlung von Menschen, die am Wriyobo2016 teilnahmen und bereute es, nicht früher auf die Schreibnacht und somit auf dieses großartige Event gestoßen zu sein.
Doch dann kam meine Chance – Der Wriyobo würde ich 2017 stattfinden. Natürlich bewarb ich mich sofort und nach Jahrzehnten des Bangens (eigentlich nur ein paar Monate, aber es kam einem wie Jahrzehnte vor) stand fest, dass ich dabei sein würde. meine Gilde würden die Weltenweber darstellen. Meine erste Wahl, schließlich ist das Logo grün und wie cool ist denn bitte der Name? Weltenweber… das hört sich mystisch und geheimnisvoll an. Wir weben Welten. Mein Herz ging vor Freude auf, zumal auch die anderen Mitglieder furchtbar nett und hilfsbereit sind.

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Aber zunächst einmal: was ist der Wriyobo eigentlich? Das ist ein Event, was vom Forum der „Schreibnacht“ ausgerichtet wird und das ganze Jahr über geht. Es gibt 4 Gilden, die in diesem Jahr gegeneinander antreten. Jede Gilde hat Mitglieder, die wiederum Wortziele im Monat haben. Diese müssen auch erreicht werde. Mein Wortziel pro Monat ist das niedrigste, was möglich ist: 10.000 Wörter im Monat. das sind 120000 Wörter im Jahr, also doch eine ganz schöne Menge.
Außerdem gibt es Events, Turniere, Geplauder in den einzelnen Gilden und jede Menge Motivation und Spaß. ich habe mich riesig auf dieses Event gefreut und bisher hat diese Euphorie auch noch nicht nachgelassen. nur einmal habe ich mein Tagesziel von etwa 330 Wörtern pro Tag unterschritten, sonst immer übertroffen. Auch konnte ich mich bisher jeden Tag zum Schreiben aufraffen, was ich als riesigen Erfolg verbuchen kann. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich sehr auf dieses Jahr!

Die wundervollen Bilder sind übrigens von Juliana Fabula

 

Vorsätze 2017

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Das Jahr 2017 hat begonnen und somit war es für mich wieder an der Zeit, mir neue Vorsätze zu setzen. Ziele, die ich erreichen will und Dinge, die ich zumindest versuchen und ausprobieren möchte. Neues Jahr, neue Chancen, sozusagen. Auch wenn es nur eine Zahl auf einem Blatt Papier ist, ist der Jahreswechsel doch immer eine Art Neuanfang.

Fangen wir mal mit den buchigen Zielen an:

2 Bücher veröffentlichen [ ] [ ]
Den Wriyobo2017 schaffen [ ] (was das genau ist, erkläre ich euch bald)
75 Bücher lesen [ ]

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Meine persönlichen Ziele:

Das POY erfolgreich beenden [ ]
Spanisch abschließen [ ]
Praktikum machen [ ]
Glücklich sein [ ]

Da sind noch weitere Ziele, allerdings sind die mir etwas zu persönlich, verzeiht das bitte. Ich wünsche euch auf jeden Fall ein gesundes, glückliches Jahr 2017!