Schreibnachtbericht

Am Freitag, den 18.11 war es wieder so weit. Es war Schreibnacht. Schreibnacht? Kann man das essen? Leider nicht, aber ihr lernt dort wunderbare Menschen kennen, die alle schreibverrückt sind und an diesem besonderen Abend, der meistens einmal im Monat stattfindet, gemeinsam schreiben. Das ist unglaublich motivierend. Man kann sich austauschen, Zeit totschlagen, wenn es mal nicht so läuft und findet eigentlich immer jemanden, der einem bei Problemen hilft. Die Leute dort sind klasse. *klick*

Aber wie läuft so eine Schreibnacht ab? Nun, es gibt mehrere Etappen und vielleicht kann dich mein kleiner Erfahrungsbericht überzeugen, bei der nächsten Schreibnacht dabei zu sein:

Vorbereitungen: eine Schreibnacht beginnt für mich meistens mit diversen Vorbereitungen. So auch diese. Dieses Mal wurde mein Liebster losgeschickt, Süßigkeiten und Trinken zu kaufen (ich selbst war erkältet und größtenteils ans Bett gefesselt). Außerdem habe ich ein wenig geplottet und mir überlegt, was genau ich schreiben will.
Die nächsten Vorbereitungen waren kurz erst vor dem Anfang: Mein Computer wurde hochgefahren, es wurde sich in Schale geschmissen (Schreibnacht-Shirt, Gammelhose und Kuschelsocken), die nötigen Programme wurden geöffnet (Twitter, Schreibnachtforum, NaNo-Seite, Musikapp, Schreibprogramm) und es wurden die Snacks bereit gestellt. Da es stark auf Weihnachten zugeht, durfte eine Lichterkette und Kerzen für die Gemütlichkeit nicht fehlen.

Die erste Etappe geht von 20-21Uhr und ist eine Fragerunde an einen Special Guest. Dieses Mal war es Nina MacKay. Da ich keine Fragen vorbereitet hatte, habe ich ein wenig geplottet und die Zeit damit totgeschlagen, die spannenden Antworten zu lesen.

Dann begann die zweite Etappe und somit die erste, offizielle Schreibrunde. Geschrieben wird immer 50 Minuten, dann sind zehn Minuten Pause. Dabei kann man im Forum nach Motivation oder Ablenkung suchen, die jeweilige Etappenaufgabe beantworten und natürlich schreiben. Die erste Aufgabe bestand darin, seinen Charakter mit einem Wort zu beschreiben. Das wäre bei Finn: Bücherwurm.
Geschrieben habe ich 826 Wörter von den 600, die ich mir vorgenommen habe.

Mein Arbeitsplatz sah übrigens so aus:

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Die zweite Etappe begann um 22:00. Hier setzte ich mir kein Ziel und schaffte 1114 Wörter. Die Aufgabe bestand darin zu sagen, welches Tier dein Charakter wäre. Das war ziemlich leicht, wenn man über Gestaltwandler schreibt. So ist Finn ein Luchs und Niam ein Wolf.

Die dritte Etappenaufgabe war geprägt von der ersten Müdigkeit, trotzdem schrieb ich grob 800 Wörter. Dazu hat vor allem die nächste Aufgabe beigetragen. Wir sollten einen Apfel einbauen. Zum Glück schrieb ich eh gerade übers Essen.

Die vierte Etappe von Mitternacht bis 01:00 war bei mir dann auch die letzte Etappe. Ich war furchtbar müde und setzte mir dieses Mal noch das Ziel, über die 22k zu kommen. Das schaffte ich auch etwa 30 Minuten später mit 399 Wörtern und verschwand dann in mein warmes Bettchen.
Statistisch gesehen habe ich an dem Abend:
3 Kannen Tee getrunken
2 Tassen Kaffee
2 Schokoriegel vernichtet
Viel zu viel Zeit auf Pinterest verbracht
und etwa 3000 Wörter geschrieben.

Am 3. Dezember findet übrigens schon die nächste Schreibnacht statt. Wenn ihr mögt, solltest ihr unbedingt teilnehmen.

 

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