Rezension – Fading Colors

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Titel:
  Fading Colors
Autor: Carrie Elks
Seiten: 227
Verlag: Forever by Ullstein
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Vor neun Jahren war Beths Leben ein Scherbenhaufen. Jetzt hat sie alles, was sie sich wünschen kann: einen Job, bei dem sie Menschen hilft, die Ähnliches durchleben wie sie einst, einen Ehemann, der sich um sie kümmert, und ein wunderschönes Zuhause. Doch plötzlich steht Niall wieder vor ihr und alles, was sie damals hinter sicher gelassen hat, stürzt erneut auf sie ein. Der Schmerz, die Schuldgefühle, die Unsicherheit. Trotzdem ist nichts von der früheren Anziehungskraft zwischen den beiden verflogen. Und während Beth sich scheinbar immer weiter von ihrem neuen sicheren Leben entfernt, kommen die beiden sich wieder näher. So nah, dass Beth erneut vor den Bruchstücken ihrer Existenz steht. Es gibt nur einen, der ihr helfen kann, ihr Leben wieder zusammenzusetzen. Aber kann sie Niall je wieder vertrauen? [Quelle von Cover und Klappentext: vorablesen.de ]

Meine Meinung: Die Geschichte um Niall und Beth war bittersüß. Und so gar nicht das, was ich erwartet habe. Ich habe es ein wenig weniger kitschig erwartet, etwas derber, um genau zu sein. Aber das war es nicht. Es war zart und romantisch und an vielen Stellen so traurig. Sobald ich mich also umgestellt hatte, konnte mich diese Geschichte sehr berühren. Beth ist eine wahnsinnig starke Frau, die vieles durchgemacht hat. Sie gefiel mir mit Abstand am Besten (danach kommt die kleine Allegra). Durch die Rückblicke erfährt man viel über ihre und Nialls Vergangenheit und das finde ich äußerst gut gelöst. Die Rückblicke stören nicht, wie bei manch anderen Büchern, sondern sind gut eingebaut.
Niall hingegen wirkte auf mich trotz der Rückblicke etwas farblos. Er wurde nicht so gut umschrieben, wie das bei Beth der Fall gewesen ist. Auch Simon blieb für mich etwas oberflächlich, wobei das auch durchaus beabsichtigt sein kann.
Die Handlung ist zum Teil wirklich harter Tobak (Drogenmissbrauch, körperliche Gewalt ,Tod), aber das meiste spielt sich in den Köpfen der Leser ab. Für einen Liebesroman wahrscheinlich nicht schlecht, aber ich selbst hätte mir trotz des sensiblen Themas gerne mehr Input gewünscht.
Der Schreibstil ist aber wirklich nicht schlecht und passt zur Geschichte. Anfangs und in der Mitte hat es sich stellenweise etwas gezogen, aber ansonsten gefiel mir das ganz gut.
Insgesamt hätte ich mir gerne mehr Tiefe für die anderen Protagonisten gewünscht. Auch fehlte mir hier und da eine Zusatzinformation. Ein paar mehr Seiten hätten hier nicht geschadet, gerade bei den Rückblicken.

Fazit: Ein Roman, bei dem ich etwas mehr erwartet habe, aber der trotzdem stabil funktioniert. Wer auf eine bittersüße Geschichte Lust hat, wird hier nicht enttäuscht. Für mich ergibt das 3 von 5 Sternchen.

Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise von vorablesen.de zur Verfügung gestellt.

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