Rezension – Zurück ins Leben geliebt

 


9783423740210
Titel:
  Zurück ins Leben geliebt
Autor: Colleen Hoover
Seiten: 386
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist …  [Quelle von Cover und Klappentext: dt.de ]

Meine Meinung: Colleen Hover – Sie wird eigentlich an jeder Ecke gelobt. Deswegen hatte ich bereits beim ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe [Weil ich Layken liebe] hohe Erwartungen. Die wurden leider nicht erfüllt. Auch bei Love and Confess war ich unentschlossen, ob ich der Autorin noch eine Chance geben soll. Denn so umgehauen hat mich keines ihrer Bücher. Jedoch fand ich das Cover von Zurück ins Leben geliebt sehr schön, der Klappentext sprach mich an und ich war auf der Suche nach etwas fürs Herz. Also griff ich zu diesem Buch.
Der Anfang konnte mich tatsächlich wieder nicht recht überzeugen. Mit Miles wurde ich nicht warm und Tate war mir zu flach. Ein Charakter, den man akzeptiert, aber mit dem man nicht mitfühlen kann. Zumindest nicht sehr. Nur die Rückblicke ließen mich konstant weiterlesen, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich wieder zur Seite gelegt und erst mal was anderes gelesen. Miles Vergangenheit, geschrieben in dieser Form, war wirklich interessant.
Und dann nahm die Geschichte urplötzlich an Fahrt auf. Es war wie ein Schalter, der umgelegt wurde und ich konnte nicht aufhören. Das Herzklopfen, auf das ich die ersten knappen 200 Seiten gewartet hatte, stellte sich ein und am Ende verdrückte ich die ein oder andere Träne (eigentlich auch schon etwas weiter vorher). Das Buch konnte mich zum Ende hin noch berühren und ich ziehe meinen Hut vor der lieben Frau Hoover, weil sie eine so schwere und ernste Thematik doch so gut verpackt. Und das nicht nur durch ihren Schreibstil, sondern auch durch die Schreibform. Stilistisch gesehen hatte es dieses Buch echt in sich. Das gefiel mir sehr.
Auch das deutsche Cover finde ich sehr gelungen. Zumindest so sehr, dass es mich zum Kaufen animiert hat.
Insgesamt ist dieses Buch ein anfangs nicht vollkommen überzeugender Roman, der jedoch eine schöne Liebesgeschichte enthält und dessen Spannungsbogen zum Glück noch einmal rasch nach oben geht, wenn man die ersten 200 Seiten überwunden hat.

Fazit: Das Ende dieses Buches konnte mich echt noch überzeugen, deswegen gibt es knappe 4 von 5 Sternchen

 

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