Rezension – Pretty Lies 1 – Lucy und Ryan

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Titel:  Pretty Lies 1 – Lucy und Ryan
Autor: Elena MacKenzie
Seiten: 312
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext: Seit einem schweren Autounfall besteht Lucys Leben aus Studium, einem Nebenjob im Café – und vor allem daraus, sich um ihre schwerverletzte Mutter im Pflegeheim zu kümmern. Das Geld ist knapp, das Studentenheim kann sich die junge Frau kaum noch leisten. Da erbt sie auf einmal von ihrer Großtante eine wunderschöne Wohnung mitten in Edinburgh. Der einzige Haken an der Sache: Ryan, der ebenfalls in der Wohnung lebt. Und es gibt nur drei Dinge, die Ryan so sehr liebt wie sich selbst: Partys, sein Schlagzeug – und Mädchen … [Quelle von Klappentext und Cover: piper.de ]
Meine Meinung: Ohje, wie sehr hat mich der Anfang dieses Buches gestört. Es gab so viele Punkte, dass ich sie jetzt mal aufzählen will (hoffentlich spoiler ich dabei niemanden zu sehr)
1. Dieser verdammte Mr Powerful. Am Anfang vielleichtnoch ganz lustig, aber ihn ständig zu erwähnen wirkt sehr erzwungen.
2. Wie unrealistisch zickig verhält sich Lucy denn bitte am Anfang? Und wie machohaft und albern Ryan? Ich war schon drauf und dran das Buch abzubrechen, weil sie nun mal die Protagonisten sind.
3. Erwähnte ich schon den erzwungenen Humor am Anfang? Das bezog sich nicht nur auf Mr Powerful. Auch generell wirkte der Anfang vollkommen überzogen.
4.  Die Sprache war am Anfang sehr hölzern. So oft „Hatte“ auf zwei bis drei Kindleseiten hab ich noch nie gesehen. Auch ein großer Kritikpunkt!
5. Warum steht Lucy auf Ryan? Warum mag er Lucy? Sie haben sich in keinem Moment so verhalten, als dass man das verstehen würde. Mal abgesehen vom Aussehen, aber das ist doch sehr oberflächlich.
ABER:
Trotz allem konnte mich dieses Buch überzeugen. Der Anfang war zäh, aber hatte man sich erst einmal reingefunden und Lucy und Ryan sich wenigstens ein bisschen miteinander angefreundet, konnte man das Buch nicht mehr beiseite legen. Obwohl das Geheimnis und der eigentliche Plottwist in dieser Geschichte sehr früh auftaucht, zog sich ein guter Spannungsbogen durch die Geschichte. Ohne unnötige Längen. Die Charaktere wuchsen einem langsam ans Herz (die Nebencharaktere taten dies schon von Anfang an) und der Schreibstil wurde immer besser. Größtenteils wird die Geschichte aus Lucys sicht erzählt, was mir am Anfang eher missfallen hat, weil sie mir (wie gesagt) auf die Nerven ging, aber so konnte man auch sehr gut ihre Gefühle nachvollziehen. Insgesamt konnte mich dieses Buch aber am Ende fast voll und ganz überzeugen. gefühlvoll, und liebenswert. Sicher wurde das Rad hier nicht neu erfunden, aber man sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben!
Fazit: Auch wenn ich am Anfang skeptisch war und mich zwischendurch das ein oder andere genervt hat, bekommt Pretty Lies 1 von mir 4 von 5 Sternchen.

Dies war ein Rezensionsexemplar, dass mir der Piper-Verlag freundlicherweise zugeschickt hat. Danke dafür!

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