Rezension – Mythica – Göttin der Legenden

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Titel: Mythica – Göttin der Legenden
Autor: P.C. Cast
Seiten: 432
Verlag: S. Fischer Verlage
Erscheinungsjahr: 2013
Klappentext:
Eine göttliche Zeitreise – und eine gefährliche Begierde

Die Fotografin Isabel stürzt mit ihrem Auto von einer Brücke. Als sie von einer Wassergöttin gerettet wird, muss sie zum Dank zurück in der Zeit reisen.
Auf Camelot soll sie den attraktiven Ritter Lancelot verführen, damit er aufhört, Königin Guinevere weiter den Hof zu machen. Nichts leichter als das – glaubt sie. Doch wer hätte gedacht, dass ausgerechnet König Artus sich in die schöne Fremde verliebt? [Quelle von Klappentext und Cover: fischerverlage.de ]

Meine Meinung: Die Mythica-Reihe ist einer meiner liebsten Reihen, wenn ich etwas fürs Herz brauche. Etwas, wobei ich träumen und gleichzeitig lachen kann. Bisher hat mich die Reihe auch noch nie enttäuscht, nur leider war dieser Band nicht der Beste. Dabei hatte ich mir so viel erhofft: König Arthur, eine Fotografin, Lancelot… ach, das hätte alles so viel besser laufen können. Das Setting war so vielversprechend, ebenso wie der Anfang. Doch spätestens als Vivianne auftaucht und mit ihren Reimen anfängt, sank mein Begeisterungspegel. Reime sind nunmal nicht nach meinem Geschmack. Generell wirkte dadurch alles etwas überzeogen, alles etwas übertrieben witzig. Oder zumindest wurde versucht, es witzig sein zu lassen. Das mag für manche funktionieren, für mich jedoch nicht.

Generell fragte ich mich immer wieder, was ist eigentlich die Handlung in diesem Buch? Was ist das Kernproblem? Es kommt keine rechte Spannung auf, vielleicht auch, weil man weiß, wie diese Bücher enden, aber, mal abgesehen von der durchdrehenden Gwen, war alles irgendwie heiter. Isabel vergisst ihren Auftrag und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Vielleicht war es auch das, was mich nicht in Begeisterungsrufe ausbrechen lässt. Dabei empfand ich Isabel als sehr gut durchdachte Person. Auch Gwen und die andere weibliche Belegschaft des Artushof erschien mir fast schon realistisch. Artus hingegen war ein liebeskranker Trottel. Und Lancelot blieb farblos, ebenso Modred. dabei hätte das alles so viel Potenzial gehabt.

Aber kommen wir mal zu den positiven Punkten: Wie bereits erwähnt, sind die weiblichen Charaktere dieses Buches wirklich größtenteils sehr gut gelungen. Es war ein richtiger Genuss, wie sich Isabel in die Zeit des Artushofs eingefunden hat und ihre modernen Ansichten trotzdem vertrat. Der gewohnt locker-leichte Schreibstil tat dabei sein Übriges. Auch das Cover ist unglaublich schön, ich würde fast sagen, das Schönste der Reihe. Und, bei all dem Schlechten, was ich vorher gesagt habe, es war trotzdem solide. Nicht gut, nicht überragend, aber solide. Es hat seinen Zweck erfüllt, mich ein wenig träumen lassen und mir was fürs Herz gegeben, aber leider nicht mehr.

Fazit: Leider ist dies nun auch der letzte Band der Reihe und für mich auch der Schwächste. Schade, aber nur 2 von 5 Sternchen

 

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Ein Gedanke zu „Rezension – Mythica – Göttin der Legenden“

  1. Huhu 🙂 Casts Bücher, ohne die Beteiligung ihrer Tochter, mag ich wirklich sehr gerne. Aus dieser Reihe war mir der liebste Teil der über Aphrodite. Ich muss allerdings zugeben, dass ich den letzten Band bislang nie gelesen hatte. Nach deiner Besprechung bin ich mir auch gar nicht mehr so sicher, ob ich es überhaupt noch möchte. 😀 Wirst du ihr neues Buch lesen, dass jetzt bald erscheint?

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