MOH meets Halloween: Schaurig-schöne Bücher

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Der Mann mit dem Namen Samuel betritt den Raum. Er trägt einen schwarzen Pullover zu schwarzer Jeans und schaut sich nervös um, ehe er sich in einen gemütlichen aussehenden Sessel setzt. Er holt tief Luft und beginnt zu sprechen:

„Hallo, ich bin Samuel. Scheinbar der Protagonist des Buches „Meausure of Happiness“. 23 Jahre bin ich schon auf der Welt und im Moment studiere ich Philosophie und Literatur, um später mal Lehrer zu werden. Um Literatur wird es sich auch im heutigen Beitrag gehen. Ich will euch ein paar schaurig-schöne Bücher vorstellen, die euch vielleicht den Monat Oktober ein wenig verschönern. Also, macht es euch gemütlich, holt euch ein warmes Getränk und lasst uns anfangen“

Er lächelt die Leser etwas unsicher an, ehe er aus einer Tasche ein altes, abgegriffenes Buch herausholt. Vorsichtig streichelt er den Einband, ehe er es der Menge zeigt:


„Ich möchte euch gleich meine  Lieblingsautor vorstellen, wenn es um das Thema „Gruseln“ geht: Edgar Allan Poe. Sein Leben begann 1809 und endete bereits 1849. In Sachen Kurzgeschichten ist er ein wahrer Meister seines Fachs, wenn man sich gruseln möchte. Meine liebste Geschichte ist dabei Das ovale Porträt


Er klappt das Buch auf und blättert vorsichtig durch die Seiten, ehe er scheinbar an der richtigen Stelle angekommen ist.


„In dieser Kurzgeschichte geht es um das Verhältnis von Leben und Kunst, um einen begabten, wenn auch wahnsinnigen Maler, der das Porträt seiner Frau anfertigt und sie dabei immer mehr dahin siecht. Ein wirklich lohnenswerter Text. Um ehrlich zu sein, verehre ich diesen Autor ein bisschen. Einige Bücher habe ich in unterschiedlichen Ausgaben im Regal stehen“


Samuels Augen beginnen zu glänzen, während er von dem Autor und seiner Geschichte erzählt. Er wirkt weniger nervös, sondern findet sich langsam in seine Rolle ein. Mit vorsichtigen Handgriffen legt er das alte Buch beiseite und greift zum nächsten.

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„Stephen King werden wahrscheinlich viele kennen. Er ist der Meister des Horrors der Neuzeit und sein Buch Carrie hat mich mit 13 Jahren ganz schön in Angst und Schrecken versetzt. Diese Mischung aus Teeniedrama, gepaart mit menschlicher Grausamkeit und paranormalen Schrecken war eine sehr gute Mischung.Aber auch seine anderen Werke, wie ES oder Shinnng bieten viel Stoff, um es sich an einem stürmischen Oktoberabend einer Horrorgeschichte hinzugeben. Dabei kommt das Wort „Horror“ übrigens vom lateinischen Wort „horrore“, was so viel heißt wie „sich die Haare hochstehen lassen“ oder „zittern“. Und wann kann man schon besser zittern, als wenn Pennywise ins Spiel kommt?“


Er legt das Buch erneut zur Seite und holt zwei neue auf einmal heraus.


„Hier handelt es sich um zwei Bücher über klassische Horrorgestalten in der Literatur. Vampire und Frankensteins Monster. Eine sehr begnadete Autorin zum Thema ist, nein nicht etwa Stephanie Meyer, die hat beim Gruseln hier zumindest nichts zu suchen, sondern Anne Rice. Interview mit einem Vampir war tatsächlich auch mein erster Roman über Vampire. Lestat ist dabei der Inbegriff eines „Badass Vampire“ und um ehrlich zu sein, mein erster Buchcrush“


Als sich Sam gewahr wird, was er gerade ausgesprochen hat, läuft er leicht rosa an und geht ohne zu zögern zum nächsten Buch über.


Frankenstein von Mary Shelley hingegen ist wieder ein Stück klassischer Literatur. Liest man sich danach noch die Autobiografie der Autorin durch, läuft einem schon ein Schauer über den Rücken. Und wenn ihr natürlich nicht vergessen dürft, sind H. P. Lovecraft, Simon Beckett, Bram Stoker und so weiter. Ich hoffe, dass ich euch also nun ein paar hübsche Einblicke in die Horrorbuchwelt geben konnte. Lest doch mal rein oder stöbert selbst. dann verkriecht euch in euer Bett, schaltet nur ein kleines Licht ein und lasst euch von den Geschichten das Fürchten lehren. Im nächsten Beitrag am Mittwoch wird sich Simon mit ein wenig Dekoration auseinandersetzen, damit eure Wohnung auch das richtige Ambiente bekommt.  Bis dahin, einen schaurig-schönen Oktober!“

 

<– Zum ersten Beitrag

 

 

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2 Kommentare zu „MOH meets Halloween: Schaurig-schöne Bücher“

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