Rezension – Harry Potter und das verwunschene Kind

Sicher gibt es diese Rezension momentan überall, aber da Harry Potter ein wichtiger Teil meines Lebens ist, komme auch ich nicht drumherum, meine Meinung zum Skript kundzutun. Aber vorweg das Allgemeine:

 

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Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind (Original: Harry Potter and the cursed child)
Autor: Joanne K. Rowling
Seiten: 336
Verlag: Carlsen Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
Klappentext:
Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!

Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.

Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.

Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.

Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. (Quelle: carlsen.de )

Meine Meinung: Ganz vorweg: es war mir ein riesiges Vergnügen, endlich wieder in die Welt von Harry Potter eintauchen zu können und dabei ein Buch in Händen zu halten. Jede Seite wurde zelebriert und nur mit Bedacht gelesen und nicht verschlungen, damit es nicht so schnell wieder vorbei ist, doch hier schon der erste Punkt: Es war wirklich sehr schnell vorbei, trotz all meinen Bemühungen, keine Hektik zu machen. Die Geschichte war kurz, vielleicht begünstigt durch die Form des Skripts. Die ich übrigens als sehr angenehm empfand. Es war etwas anderes, etwas Neues und es schreckte mich nicht ab, im Gegenteil sogar. Leider wurde die Geschichte trotzdem viel zu schnell vorangetrieben, es fehlte die richtige Tiefe. An manchen Stellen kam mir die Geschichte auch etwas an den Haaren herbeigezogen vor (Stichwort: Zeitreise)
Albus und Harry waren mir generell ein Dorn im Auge und kamen mir meist sehr „Out of Character“ vor. Zumindest Harry, Albus hat man ja nie wirklich kennengelernt und da können meine zahlreich verschlungenen Fanfiktions schon etwas den Eindruck verfälschen. Auch Rose kam mir fast schon unrealistisch dargestellt vor. Scorpius hingegen war einfach nur liebenswert. Jeden Dialog mit ihm habe ich genossen und mit ihm mit gelitten.
Als Theaterstück kann ich mir das allerdings wirklich wunderbar vorstellen und hoffentlich komme ich irgendwann mal in den Genuss es zu sehen.

Fazit: Das Skript bot mir einige wundervolle Momente, es war ein wahnsinnig gutes Gefühl, daraufhin zu fiebern, aber selbst als größter Potterhead sollte man nicht zu viele Erwartungen haben. Es war schön und nett. Mehr leider nicht. Dafür hat Scorpius nun einen neuen Fan *grins*

3 von 5 Zauberstäben

 

Die spannende Frage nach dem Schreibprogramm

Eine der häufigsten Fragen, die man so bekommt, wenn man schreibt: Was benutzt du als Schreibprogramm?

Eine recht simple Frage, die ich mich als Jungautorin auch immer wieder gefragt habe, wenn ich tolle Bilder von Bildschirmen mit mir unbekannten Schreibprogrammen gesehen habe. Aber was nutze ich, seitdem ich nun wieder ein Jahr aktiv am Schreiben bin?

Erste Antwort: Focuswriter!
Es ist ein kostenloses Programm mit einigen Spielereien, wie einem Vollbildmoudus, den man sich anpassen kann, einem Wordcount und einer Uhr. Mehr brauch es eigentlich nicht, finde ich zumindest. Ich kann meinen Vollbildmodus immer wieder der Stimmung im Buch anpassen oder mich davon inspirieren lassen. Ich kann einen Timer einstellen und sehe am Ende meinen Wordcount. Mehr Schnickschnack würde mich sonst wahrscheinlich ablenken.

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Ein paar meiner Schreibhintergründe

 

Zweite Antwort: Um Normseiten zu formatieren und meine Texte den Beta-Lesern zu schicken und sie schließlich zu überarbeiten, nutze ich Openoffice. Von Word bin ich kein Freund, deswegen die kostenlose Version. Die reicht auch vollkommen aus.

Was hast du noch probiert oder benutzt du?
Scrivener – da hab ich ehrlich gesagt leider keine Zeit zu, mich richtig einzufinden. Das Programm sieht so vielversprechend aus, aber momentan laufe ich besser mit den beiden für mich bekannten Programmen. Aber irgendwann kommt seine große Stunde! (Zumal mich das automatische Speichern fasziniert.)

LaTex: Bzw. TeXstudio. Für Unitexte, wie Hausarbeiten, Essays oder Abschlussarbeiten. Es dauert auch hier seine Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat, aber mittlerweile mag ich es echt gern, zumindest zum Schreiben von wissenschaftlichen Texten. Und dank einer Vorlage nimmt es mir die Arbeit ab, am Ende alles mühsam formatieren zu müssen.

Fürs Tablet bzw. Handy nutze ich kein festes Schreibprogramm, da reicht die Memofunktion, die Android standardmäßig anbietet.

 

Was nutzt ihr für Programme? Was könnt ihr mir empfehlen?