Zitat: „Nothing Matters“

Heute melde ich ich mich mal kurz und knackig mit einem kleinen Einblick und einem kleinen Zitat in meine baldige Veröffentlichung:

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Rezension – Im Bann der Sehnsucht

Im Bann der Sehnsucht von Jeaniene FrostTitel: Im Bann der Sehnsucht
Autor: Jeanine Frost
Verlag: Penhaligon
Seiten: 352
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3764531645
Klappentext: Leilas gemeinsame Jahre mit Vlad Tepesch – genannt Drakula – haben sie bereits einiges gelehrt. Doch nichts hat sie auf die wahren Konsequenzen vorbereitet, die es mit sich bringt, für immer mit dem berüchtigsten Vampir der Welt verheiratet zu sein. Denn während dieser ihre Begierde zwar ungebrochen und wie kein anderer entfacht, droht erneut Gefahr, als Vlads Erzfeind Szilagyi zurückkehrt. Dieser macht unerbittlich Jagd auf Vlads größte Schwäche: Leila. Und sie hätte nie erwartet, dass ausgerechnet Vlads beschützende Liebe zu ihr sich am Ende als tödliche Leidenschaft erweisen würde … (Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de )

 

Meine Meinung: Uff, was soll ich hierzu nun sagen? Das Buch hab ich mit Bauchkribbeln erwartet und gespannt die ersten Seiten verschlungen, ehe sich meine Begeisterung recht schnell lichtete. Achtung, im Nachfolgenden Text könnten SPOILER enthalten sein, da es eine Fortsetzung ist:
Vlad bleibt sich zumindest im laufe des Buches sehr treu. Das gefiel mir. Er war der einzige Grund, warum ich nicht abbrach. Ich mag diesen Vampir einfach, der sich manchmal wie ein Arschloch verhält. Die Dialoge mit ihm sind spritzig und machen Spaß.
Leila hingegen ging mir furchtbar auf die Nerven. Das ewige Hin und Her, was sie nun fühlen soll, ihre Entführung und ihre eigene Reaktion darauf.Sie wirkte so unglaublich kindisch und naiv. Und ihr ständiges Rumgejammer half  nicht wirklich viel. Sie hat für mich eine ganz miese Charakterentwicklung durchgemacht.
Spannend war die Geschichte für mich etwa bis zur Hälfte. Ab da hatte ich das Gefühl, dass sich vieles wiederholt und alles nur dasselbe ist. Der Lesefluss blieb aber durchweg gut, man kommt sehr gut mit Frosts Schreibstil klar. Nur der Humor, der mir bei der Reihe um Cat und Bones immer sehr gefallen hat, kam auch hier langsam aber sicher zu kurz. Vielleicht hab ich mich auch nur an der Reihe satt gelesen, aber es wirkte beim Beenden des Buches alles auf mich sehr ausgelutscht.
Die erotischen Szenen kamen mir auch eher wie Lückenfüller vor, als wirklich etwas zur Handlung beizutragen. Nicht mal die Antagonisten wirkten auf mich wirklich ausgereift oder hatten etwas Neues zu bieten.
Insgesamt hinterließ dieses Buch bei mir also leider einen recht fahlen Beigeschmack. Sehr schade

Fazit: Für Fans ist dieses Buch ein Muss. Zumindest mal angefangen haben, sollte man es. Aber mich überzeugt es langsam nicht mehr. 2 von 5 Sternchen

Gelesen im Oktober / Leseplanung November

Und wieder ist ein Monat ins Land gezogen. Der schaurigste Monat des Jahres ist vorbei und nun beginnt ein Monat, bei dem ich nicht weiß, ob ich schon in Weihnachtsstimmung sein soll oder in der Herbststimmung bleibe. Der letzte Monat war chaotisch, schließlich fing die Uni wieder an, aber trotzdem hab ich einige Bücher geschafft:
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Deadly ever after – Jennifer L. Armentrout Rezension
Im Bann der Sehnsucht – Jeanine Frost
Rock Kiss #3 – Nalini Singh Rezension
Among the Stars – Samantha Joyce
True North #2 – Sarine Bowen Rezension
Berühr mich. Nicht – Laura Kneidl
Ich treff dich zwischen den Zeilen – Stephanie Butland

Für November hab ich mir genau vier Bücher vorgenommen (Klappentexte von amazon.de):

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Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo:
Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …

Soul Mates – Flüstern des Lichts von Bianca Iosivoni:
Wer ist der attraktive Typ mit der düster-gefährlichen Ausstrahlung, der Rayne abends auf der Straße vor einem Angreifer rettet? Wider Willen fühlt sich Rayne zu dem undurchschaubaren Colt hingezogen, und auch er sucht ihre Nähe. Immer wieder. Denn die beiden sind Seelenpartner. Doch die Licht- und Schattenwelt ist im Aufruhr, und während Colt auf der Seite der Lichtseelen steht, weiß Rayne nicht, zu wem sie gehört.

Abgrund der Sehnsucht von Kresley Cole:
Nach einem gescheiterten Putsch ist die Feyde Calliope Barbot dazu verdammt, in der Welt der Sterblichen zu leben. Ihre einzige Chance, in das Feenreich zurückzukehren, besteht darin, den König der Hölle zu verführen und auszuspionieren. Vor Lila liegt eine schier unlösbare Aufgabe. Denn Abyssian Infernas ist ein furchteinflößender Dämon voll finsterem Begehr. Aber Lila wäre nicht sie selbst, fände sie nicht für alles eine Lösung. Dass sie dabei ihr Herz an den knurrigen Dämon verliert, war allerdings nicht geplant.

All for you von Meredith Wild:
Als Maya Jacobs und Cameron Bridge sich nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder begegnen, ist es, als ob die Welt um sie herum zum Stillstand kommt. Damals waren sie ein Paar gewesen, verliebt und so glücklich. Aber als Cameron um Mayas Hand anhielt, musste sie die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen – und Nein sagen. Als sie sich jetzt erneut gegenüberstehen, sind die Gefühle von damals augenblicklich wieder da. Und auch die Leidenschaft. Doch kann es für ihre Liebe eine zweite Chance geben, wenn ihre gemeinsame Vergangenheit so voller Schmerz ist?

Da ist also noch ordentlich Platz für kleine Planänderungen und Bücher, die mich plötzlich doch mehr ansprechen. Was habt ihr euch für Oktober vorgenommen?

 

Lesealltag – Der Nachmittag im Café

Lesealltag

Heute machen wir mal ein kleines Special, denn wer geht nicht gerne nach dem Shoppen oder auch einfach so in ein Café und stöbert ein wenig in seinen neuen Schätzen? Wie immer ist diese Meinung in beide Richtungen sehr überspitzt und sollte nicht zu ernst genommen werden. Hier kommt ihr zum  idealen Lesemittag und zum idealen Lesemorgen .

IMG_20171025_102211Das Ideal:
Ein Café ist quasi der Inbegriff der wunderbaren Atmosphäre. Sanfte Musik im Hintergrund, der Geruch von Kaffee, heißer Schokolade und leckerem Gebäck. Man tritt ein und fühlt sich wie zu Hause. Wir lassen uns an einem der Tische nieder, am besten an unserem Lieblingstisch in der Ecke, damit wir ungestört sind und gleichzeitig die Leute beobachten können. Dann bestellen wir unser Lieblingsheißgetränk ( in meinem Fall gibt es ganzjährig Pumpkin Spice Latte) und machen es uns an unserem Tisch gemütlich. Am besten mit neu gekauften Büchern und einem Notizbuch für die späteren Rezensionen. Das W-lan ist natürlich kostenlos und auch stabil, sodass wir indes ein wenig durch andere Bücherblogs stöbern können und neue Bücher auf die Wunschliste packen können. Nebenbei versinkt man in seinem guten Buch und kommt irgendwann ins Gespräch mit ähnlich Interessierten, die uns freundlich ansprechen. Es ist beinahe magisch. Genauso, wie wir uns das immer erträumt haben. Vielleicht lernen Ungebundene so sogar ihre große Liebe kennen oder haben sie so kennengelernt. Am Ende, wenn wir unser Buch ausgelesen haben (schließlich schafft man das an einem Nachmittag im Café), schlürfen wir den letzten Tropfen unseres Getränkes und gehen zufrieden nach hause mit dem Wunsch, morgen sofort wiederzukommen.

Die Realität:
Wir betreten das sowieso schon viel zu volle Café. Statt nach Kaffee, riecht es bestenfalls nach nichts, meistens aber ist die Luft stickig und vielleicht sogar etwas muffig, weil alle vor dem Regen von draußen hier rein fliehen. Die Musik dröhnt uns viel zu laut entgegen, während wir den schalen, viel zu teuren Kaffee bestellen. Wir blicken uns um. Die Chance auf einen Stammplatz haben wir schon lange aufgegeben, denn es ist immer brechend voll. Also setzen wir uns an einen dieser Bartische, bei denen kleine Menschen sich den Hals brechen, wenn sie darauf wollen, große Menschen eigentlich gleich stehen bleiben könnten, dünne Menschen schnell Schmerzen im Popo vom harten Stuhl bekommen und Fülligere immer wieder runterutschen, weil der Stuhl so verdammt klein ist.
Wie loggen uns ins immerhin kostenfreie W-Lan ein, doch alleine die Suchmaschine braucht ewig zum Laden. Kein Wunder, unser Tischnachbar guckt ein Video ohne Kopfhörer, die Mädchen in der Ecke recherchieren für ihre Hausaufgaben und die Frau in der Ecke führt ein Videochat in viel zu hoher Lautstärke.
Wir nippen an dem schalen Kaffee und holen unser Buch heraus, aber man kommt durch die Lautstärke einfach nicht zum Lesen. Statt gedämpften Unterhaltungen lenkt dich ein schreiendes Baby ab, die Mädels, die ihre Hausaufgaben fertig haben, stoßen beim Gehen an deinen Stuhl und eigentlich willst du nur noch nach Hause. Zu dem beobachtet dich dieser Videotyp mit unangenehmen Blicken, schaut dabei beinahe abfällig auf dein Buch. Du packst es wieder ein, trinkst den mittlerweile kalten Kaffee in einem Zug aus, und verlässt das Café mit dem Wunsch nach deinem Sofa und klebrigen Händen von den dreckigen Tischen.

Rezension – Rock Kiss #3

b2896a79ef8a5991Titel: Rock Kiss – Ich will alles von dir
Autor: Nalini Singh
Verlag: LYX
Seiten: 448
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-7363-0170-2
Klappentext: Kit Devigny und Gitarrist Noah St. John dachten, sie seien füreinander bestimmt – bis Noah Kits Herz brechen musste, um sein dunkelstes Geheimnis bewahren zu können. Seine ganze Liebe gehört seitdem der Musik. Doch dann berichtet eine falsche Pressemeldung von seinem Liebescomeback mit Kit, deren Karriere daraufhin ordentlich ins Rollen kommt – und Noah bringt es nicht übers Herz, den Fehler richtig zu stellen. Er willigt ein, für einige Zeit Kits charmanten Freund zu spielen, auch wenn er vom ersten Moment an spürt, dass diese Illusion viel zu real, schmerzhaft und wunderschön ist. Doch ist es für Vergebung wirklich schon zu spät? (Quelle von Cover und Klappentext: luebbe.de )

Meine Meinung: Ja, da war ich wohl der festen Überzeugung, ich lese den zweiten teil. Erst beim recherchieren für diese Rezension sah ich, dass ich den dritten Teil erwischt habe. Und den zweiten hab ich sogar zu Hause. Manchmal bin ich wohl nicht ganz bei mir. Aber das führt gleich zum ersten (positiven) Punkt: man kann dieses Buch auch prima ohne seinen Vorgänger lesen. Es stört nicht im Geringsten.
Nun aber zum Wesentlichen: Während ich von Band 1 nicht so recht angetan war, muss ich sagen, dass mir der Teil über Kit und Noah wirklich sehr gut gefallen hat. beide lernt man ja schon im ersten Band kennen und für Kit hatte ich da noch nicht viele Sympathiepunkte über. Das ändert sich hier. Die Geschichte wirkt auf mich lebendig, liebevoll und echt. Sie kommt mir nicht an den Haaren herbeigezogen vor und hat Kit hat sich dabei echt in meinem herzen einen Platz verdient. Auch Noah ist so liebenswert.
Die Liebe der beiden wird sehr sanft aufgebaut und ist zum Beispiel

(ACHTUNG SPOILER FÜR BAND 1)
nicht so intensiv von Anfang an wie bei Molly und Fox aus Band eins. Das empfand ich als sehr unglaubwürdig. Hier ist das zum Glück anders.
(SPOILERENDE)


Insgesamt glaube ich, dass ich tatsächlich erst mal mit der Idee warm werden musste, dass Nalini Singh New Adult schreibt. Und mit dem dritten Band ihrer Reihe konnte sie mich nun auch wieder wie gewohnt überzeugen. Die Geschichte ging mir sehr ans Herz, ich hatte Spaß und war gerührt. Die Seiten fliegen nur so dahin und das Buch hatte dieses Mal auch mehr Handlung als endloser Sex, der immer das Gleiche ist.

Fazit: Endlich hat Nalini Singh mich wieder! 5 von 5 Sternchen

Zur Rezension von Band 1:
Rezension – Rock Kiss #1

Bücher, die ich abbrach

Ich habe mich bis vor einem Jahr immer durch Bücher gequält, auch wenn sie mir absolut nicht gefallen haben. Doch dann änderte ich meine Meinung. Was soll ich Bücher, die ich doof finde, lesen und somit wertvolle Zeit verschwenden? Zeit für andere Bücher, die es wert sind.
Seitdem habe ich genau zwei Bücher abgebrochen und die möchte ich euch heute vorstellen:

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Everflame – Feuerprobe von Josephine Angelini

Das Cover finde ich unglaublich hübsch. Und auch der Klappentext sprach mich an. Es geht um Hexen und um Magie. das konnte mir doch eigentlich nur gefallen oder? Falsch gedacht. Lily war für mich ein so zäher, unnahbarer Charakter, der vollkommen willkürlich handelt und anscheinend nichts lernt. Niemals. Die Welt erschien mir zudem unausgereift, die Antagonisten lachhaft. Außerdem quälte ich mich durch den Schreibstil. Was mir bei der „Götter“-Reihe der Autorin noch gut gefallen hat, wurde hier zur Qual und so gab ich nach bestimmt vier Anläufen auf Seite 137 von 480 genervt auf.
Was ich sehr schade finde, denn die Reihe sieht einfach super im Regal aus. Aber hier stimmte es wohl für mich, dass die Verpackung einen doch täuschen kann.

Hold on tight – Dewayne und Sienna von Abbi Glines

Die Bücher dieser Autorin sind bei mir sowieso immer nicht mehr, als leichte Lektüre für zwischendurch gewesen. Nichts, an das ich Ansprüche hatte. Und so war das auch mit diesem Buch der Reihe. ich hatte wirklich keine Ansprüche, wollte einfach nur etwas nett berieselt werden. Die ersten fünfzig Seiten gefielen mir auch noch ganz gut. Sicher runzelte ich einige Male die Stirn, anlässlich der Tatsache, wie „perfekt“ Sienna doch aussah, wie wenig sie aß,  da sie ja gaaar keinen Bissen runterbrachte, aber an sich war es noch ganz niedlich. und dann rückte Dewayne immer mehr in den Vordergrund. Während er als Held dargestellt wird, kam er mir einfach nur vor wie ein dummer Idiot, der Frauen nur auf das Äußere reduziert und seinen Männlichkeit raushängen lassen will (also seine metaphorische Männlichkeit). Und als es dann heiß herging, wurde wirklich sehr inflationär das Wort „Muschi“ verwendet. Ich bin wirklich nicht zimperlich, aber so unfassbar oft, wie dieses Wort in drei Seiten genannt wurde, konnte ich nicht mehr. Es war einfach nur schlecht. Das Buch wurde zugeklappt und beiseite gelegt. Kein arroganter Dewayne mehr für mich.

Um niemanden auf den Schlips treten zu wollen: das ist meine ganz persönliche Meinung. Es gibt sicherlich genug Menschen, die diese Bücher wirklich sehr mögen und ich will euch und sie nicht verletzten. Es ist schön, dass euch die Bücher gefallen haben, mir haben sie das jedoch nicht.

Wie ist das bei euch? Brecht ihr Bücher ab? Oder „quält“ ihr euch bis zum Ende?

Rezension – True North #2

53a5bcc75d9237e3Titel: True North – Schon immer nur wir
Autor: Sarina Bowen
Verlag: LYX
Seiten: 410
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-7363-0600-4
Klappentext: Wenn wir zusammen sind, gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es gibt nur das Hier und Jetzt. Diesen Moment
Als Jude in seinen Heimatort in Vermont zurückkehrt, will er nicht mehr daran denken, was vor drei Jahren geschehen ist, als er alles verloren hat: seinen guten Ruf, seine Chance auf eine Zukunft – und Sophie. Seine große Liebe, deren Leben er in einer einzigen tragischen Nach zerstört hat. Sophie ist geschockt von Judes Rückkehr, denn der Mann, der für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist, bringt ihr Herz auch nach all den Jahren noch gefährlich aus dem Takt. Und so sehr sie sich dagegen wehrt, spürt sie bald, dass diese Liebe keine Gesetze kennt … (Quelle von Cover und Klappentext: lübbe.de )

 

Meine Meinung: Nach dem sehr gelungenen Auftakt dieser Reihe war ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung. Zu Mal es sich dabei um die Geschichte von Jude handelt, den ich im ersten Band sehr sympathisch fand.
Fangen wir beim Positiven an:
Jude ist genauso toll, wie ich ihn in ersten Band kennengelernt habe. Ich mag das sehr, wie authentisch er wirkt.
Auch Sophie wirkte auf mich sehr echt. Ihre Gefühle kamen sehr gut rüber.
Der ernste Kontext dieser Geschichte kam mir ebenfalls sehr realistisch vor. Nicht war für mich irgendwie überspitzt oder zu klischeehaft. Der rote Faden zog sich gut durch die gesamte Handlung, ohne die Spannung zu verlieren.
Auch die Romantik kam meiner Meinung nach nicht zu kurz. An einigen Stellen musste ich mir ein ergriffenes Seufzen verkneifen.
Der Schreibstil ist auch in diesem Teil sehr flüssig und gut verständlich. dadurch wirken beinahe alle Charaktere sehr lebendig und tiefgründig und er lässt eine interessante und teils komische Dynamik zwischen den Protagonisten entstehen.

Nun das weniger Positive: ich fand es sehr schade, dass die Shipleys kaum vorkommen. Sicher, die Handlung spielt woanders und sie haben immerhin einen kleinen Raum auf der Apfelfarm, aber irgendwie hat das im ersten Teil den Reiz für mich ausgemacht.
Außerdem empfand ich es als sehr unrealistisch, wie schnell Sophie Jude verzeiht. da ist keinerlei Wut zu spüren, nicht mal ein Fünkchen. Das ging mir alles etwas zu schnell.

Aber alles in allem bin ich zufrieden mit der Fortsetzung und freue mich nun noch mehr auf den dritten Teil der Vermount-Reihe.

Fazit: Für mich eine etwas schwächere Fortsetzung, die trotzdem überzeugen kann.  3,5 von 5 Sternchen