Rezension – Feel Again

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Titel:
Feel Again
Autor: Mona Kasten
Verlag: LYX
Seiten: 467
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext:  Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.

Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen … (Quelle von Cover und Klappentext: luebbe.de )

Meine Meinung: Uff, wie hab ich mich am Anfang schwer getan mit Sawyer. Während Issac mir von Anfang an sympathisch war, konnte ich ihr nichts abgewinnen. Und wie sehr lag ich falsch mit meiner Meinung. Sawyer ist so ein großartiger Charakter, so lebhaft, stark und zerbrechlich zu gleich. So liebevoll und scheu und gleichzeitig cool und besonnen. Und wie herzig ist er bitte schön? Hach, das Buch hat mir so viel Spaß gemacht. Ab der ersten Seite hatte Mona mich und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es war ein bisschen was für die Seele nach einem langen, doofen Tag. Wie eine heiße Schokolade oder ein warmes Bad nach einem langen Winterspaziergang. Es hat mir wirklich gut gefallen und ich habe so gut wie nichts zu meckern. und das, was ich zu meckern habe, ist wirklich Geschmackssache:
Mir gefällt die Coverfarbe wirklich gar nicht. Sie passt für mich nicht richtig in die Reihe, aber ehrlich gesagt, wen juckt es? Der Inhalt ist das, worauf es ankommt und ich bin froh, dass ich Sawyer und Issac eine Chance gegeben habe.

Insgesamt fand ich auch, dass dieses Buch Monas bisher stärkstes ist. Der Schreibstil kam mir flüssiger vor und nicht so übertrieben wie in Band 1. Also eine wirkliche Empfehlung.

Fazit: Obwohl ich erst skeptisch war, konnte mich dieses Buch fast am meisten fesseln und ich gebe erneut 5 von 5 Sternchen!

Lesealltag – Der Morgen

Jeder kennt ihn wohl irgendwie. Zumindest aus seinen Träumen: den perfekten Lesealltag, so wie man ihn sich vorstellt und gerne hätte. Doch die Realität spielt da leider ihre ganz eigene Rolle. Deswegen folgt nun eine kleine Reihe zum Thema „Lesealltag“

Lesealltag

Der Morgen des perfekten Lesealltags:
Der Wecker klingelt oder im besten Fall wird man wach gekitzelt von den warmen Sonnenstrahlen und dem Vogelgezwitscher, das durch das Fenster fällt. Genüsslich streckt man sich aus und natürlich geht der erste Griff zum Buch, um ein paar Seiten ganz gemütlich vor dem Aufstehen zu lesen. zum wach werden, versteht sich.
Wenn man dann endlich aufsteht, schließlich ist das Buch ja sehr spannend, macht sich sein liebstes Getränk für den Morgen, ein gesundes, instagra-taugliches Frühstück und setzt sich bei schönem Wetter raus auf den Balkon, um weiterzulesen, während man sein Frühstück genießt. Klingt super oder?
Und da wir hier von dem perfekten Lesealltag reden, müssen wir selbstverständlich nicht großartig vor die Tür oder zur Arbeit. Wir ziehen uns etwas Bequemes an, mit dem man auch dem Postboten unter die Augen treten kann (der natürlich neue Bücher vorbei bringt) und widmen uns dann vielleicht ein oder zwei Rezensionen vor dem Mittag.

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Die Realität:
Die bittere Realität sieht dann leider ganz anders aus. Der Wecker reißt uns aus dem Schlaf, wir drücken viel zu oft die Schlummertaste und hetzen schließlich ins Bad, um uns noch halbwegs passabel für die Arbeit gestalten zu können. Das gemütliche Frühstück fällt flach, mit einer Tasse Kaffee to go und einer trockenen Scheibe Brot geht es dann zu Arbeit, auf dem wir sicherlich nicht zum Lesen kommen, denn entweder ist es in der Bahn zu laut, im Bus zu voll und im Auto sowieso zu gefährlich zu lesen. Und wer zu Fuß Luft hat wahrscheinlich das Pech, dass es regnet und wer will schon seine Bücher nass werden lassen? Und so sitzen wir meist pünktlich (oder weniger püntklich) an unserem Arbeitsplatz und werden nicht zum Lesen kommen bis die Mittagspause beginnt.

Behind the Screens #3

Etwas verspätet kommt heute mein nächster #behindthescreens. Infos dazu findet ihr auch bei Stehlblüten *klick*

1. Wie war deine Woche?
Meine Woche war schon wieder für meinen Geschmack zu voll. Im Juli haben einfach so viele liebe Menschen Geburtstag, da kommt man aus dem Feiern irgendwie nicht raus. Außerdem kränkelte ich etwas und schlug mich noch mit Vorbereitungen für eine Klausur herum. Und für de Umzug gab es auch noch einige Dinge zu erledigen. Unter anderem haben ir uns endlich ein neues Sofa ausgesucht.

2. Hast du eine aktuelle Urlaubslektüre bzw. eine uneingeschränkte Empfehlung für jeden Sommerurlaub?
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Da ich kein Urlaub habe momentan, hab ich auch keine aktuelle Urlaubslektüre. Uneingeschränkt empfehle ich aber für jeden Urlaub etwas Leichtes. gerade bei sommerlichen Temperaturen lese ich gern Liebesschnulzen und Herzschmerzdrama. Gern auch mit etwas Witz. Momentan ist das ja die Rockstarreihe von Jamie Shaw. Am Wochenende hab ich mit „Rock my Dreams“ angefangen und finde es bisher sehr amüsant.

3. Was war dein Wochenhighlight?
Der Geburtstag von meinem Papa. Es war herrlich, endlich mal wieder draußen zu sitzen, viel zu leckere Grillsachen zu essen und den Gesprächen der Liebsten zu lauschen. Außerdem finde ich mein neues Nachtlicht fabelhaft, welches ich beim Primeday von amazon gekauft habe. Und ich habe mein Cover für „Nothing Matters“ und es ist so unfassbar schön! ich freue mich schon darauf, es euch zu zeigen.

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Rezension – Eleanor und Park

Rowell_24740_MR.inddTitel: Eleanor und Park
AutorRainbow Rowell
Verlag: Hanser
Seiten: 368
Erscheinungsjahr: 2015
Klappentext:  Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. (Quelle von Cover und Klappentext: hanser-literaturverlage.de )

Meine Meinung: Oh mein Gott, so selten hat mich ein Buch auf diese Weise berührt wie dieses. es war, als würde es all meine Gefühle nehmen, sie auf den Boden schmeißen und anzünden, um sie mir dann wieder einzusetzen. Ich bin vor Verzweiflung wahnsinnig geworden. Aber von vorne:
Es geht um Eleanor und Park und einer Liebesgeschichte wie sie sanfter und zarter nicht sein könnte. Beide sind auf ihre Art und Weise speziell und haben ihr Päckchen zu tragen. Dabei wird das ganze Schlechte manchmal nur unterschwellig erwähnt oder einem direkt ins Gesicht geschleudert. Eine Triggerwarnung würde ich hier an manchen Stellen wirklich aussprechen, denn es geht um Mobbing, psychische und physische Gewalt und noch jede Menge anderem, das ein Jugendlicher nie erleben sollte. Es tat mir wirklich sehr oft weh, die Seiten umzublättern und weiterzulesen.
Neben dieser ganzen Gewalt entwickelt sich zwischen den beiden so etwas wie Liebe und es ist so wunderschön, zu lesen, wie es den beiden geht. ich erwähnte oben schon, dass es so zart ist, dass man Angst hat, auf der nächsten Seite zerbricht das Ganze.

Ehrlich gesagt, kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch ausnahmslos gut gefallen hat. ich habe geweint, ich habe gelacht und ich habe wieder geweint. Einzig das ende könnte für manche unbefriedigend sein, aber ich fand es gut gewählt. Lest dieses Buch!

 

Fazit: Meine vollste Empfehlung! 5 von 5 Sternchen!

Behind the Screens #2

Und wieder ist eine Woche rum. Die Zeit rennt mir wirklich durch die Finger.

Wie war deine Woche?

Hektisch, aber schön. Es gab viele soziale „Verpflichtungen“, die alle sehr schön waren, viel Uni und Arbeit und nebenbei noch schreiben und blöden Erwachsenenkram erledigen. Die Prüfungen rücken außerdem immer näher, was mich etwas nervös macht. Für nächste Woche steht noch ein Protokoll und ein Portfolio für zwei Seminare an, dann noch eine Klausur und eine Hausarbeit und ich bin für dieses Semester durch.
Außerdem war ich wieder im Kino. „Girls night out“. Ganz netter Mädchenfilm für zwischendurch. Aber nichts besonderes. ich hatte meinen Spaß, aber noch mal werde ich den Film nicht sehen müssen.
Im Camp bin ich mäßig vorangekommen, aber zum Glück hänge ich nicht sehr weit hinterher.
Gelesen hab ich an „Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosovini und „Eleanor und Park“ von Rainbow Rowell.
Außerdem hab ich wieder aktiv „Pokemon Go“ gespielt, wenn ich unterwegs war. Schließlich ist dass ganze jetzt auch schon ein Jahr alt und als Event gibt es deswegen momentan ein süßes Pikachu mit Mütze.
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Letzte Woche haben wir über das Highlight des letzten halben Jahres gesprochen. In dieser Woche geht es um die Bücher des kommenden Halbjahres. Welches Buch musst du auf jeden Fall bis Ende 2017 gelesen haben?

Ich hatte mir ja so eine Liste gemacht mit (#17für17) siebzehn Büchern für 2017, aber noch steht es darum eher schlecht bestellt.  Nur vier von den siebzehn Büchern hab ich bisher gelesen. Ganz oben auf dieser Liste steht aber „Angelfall“ und „Opal“. Die wollte ich schon 2016 lesen, kam aber nicht dazu. Auch würde ich gerne die „Dark Elements“-Reihe beenden.

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Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war das wieder ein Treffen mit einer lieben Person, ein Mädelsabend mit leckerem Salat und das Buch „Eleanor und Park“. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, als ich mal etwas Zeit hatte und es hat mich so unglaublich berührt. mehr davon aber morgen in einer Rezension.

Rezension – Rock my Soul

Rock my Soul von Jamie ShawTitel: Rock my Soul
AutorJamie Shaw
Verlag: Blanvalet
Seiten: 448
Erscheinungsjahr: 2017
Klappentext:  Er ist ein Rockstar und verdreht jeder den Kopf – doch um sie für sich zu gewinnen, muss er sich richtig ins Zeug legen …
Als Kit Larson Shawn Scarlett das erste Mal Gitarre spielen sieht, ist es um sie geschehen! Doch nach einer verhängnisvollen Party wird Kit klar, dass sie für den hinreißenden Typen mit den grünen Augen nie mehr sein wird als ein One-Night-Stand. Die Liebe zur Musik aber lässt sie nie wieder los, und als Kit Jahre später erfährt, dass Shawns inzwischen sehr erfolgreiche Band The Last Ones to Know einen neuen Gitarristen sucht, kann sie nicht widerstehen und spielt vor. Kurz darauf erhält sie die Zusage und ist überglücklich. Doch das heißt auch, dass sie Shawn, den sie nie vergessen konnte, von jetzt an jeden Tag sehen wird … (Quelle von Cover und Klappentext: randomhouse.de)

Meine Meinung: Angefixt durch die Leseprobe im vorherigen Teil hab ich „Rock my Soul“ besonders sehnsüchtig erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn es war ein wahres Lesevergnügen.
Es geht um Kit, die neu in der Band einsteigt. Sie und Shawn verbindet eine gemeinsame Vergangenheit und Kit ist immer noch in Shawn verliebt.
Hier beginnt nun ein herrlicher Schlagabtausch an Dialogen, witzig und einfach unterhaltsam zu lesen. Die Dynamik von Kit und Shawn hat mich wirklich begeistert, aber auch wie der Umgang der anderen zu kit ist und wie sie sich langsam in die Gruppe integriert.
Leti und Kits Bruder haben ebenfalls mein Herz im Sturm erobert. Ein wenig hoffe ich ja, dass einer der beiden noch einen eigenen Teil der Reihe bekommt, auch wenn sie nicht zur Band gehören.
Das Bandleben fand ich in diesem teil auch sehr interessant dargestellt, da sie den Großteil der Handlung auf Tour sind und sich so mit Fans und Groupies herumschlagen „müssen“.
Es knistert gewaltig zwischen Kit und Shawn und genau dass war es, was mir vor allem im ersten Teil der Reihe gefehlt hat. Eine Prise Extra-Knistern. Davon gibt es hier wirklich genug.
Kit als Charakter erfindet vielleicht nicht das Rad neu, aber sie ist kein graues Mäuschen und sehr stark. Shawn spiegelt nach außen den typischen Rockstar wieder, jedoch wirkt er wesentlich erwachsener und reifer, als der Rest der Band. Gefiel mir wirklich sehr gut.

Fans der Reihe kann ich dieses Buch nur ans Herz legen, aber auch all denen, die vielleicht den ersten teil nicht so sehr mochten, könnten hier Gefallen dran finden.

Fazit: Ein Buch, was mich schon bei der Leseprobe neugierig gemacht hat und beim Lesen dann vollkommen überzeugt hat. 5 von 5 Sternchen!

Behind the Screen #1

Lange schon verfolge ich als stiller Mitleser die „Behind the Screens“-Beiträge und heute traue ich mich mal, mitzumachen. Die Fragen findet ihr bei Philip

Wie war deine Woche?

Meine Woche war recht vollgestopft bis zum Wochenende. Von Uni über Arbeit bis zu einem Besuch in der Heimat und dem Treffen einer Freundin war alles dabei. Am Freitag war Schreibnacht, an der ich natürlich teilgenommen habe. Zum Lesen kam ich leider nur bedingt und auch fast nur am Wochenende, da so langsam auch der Umzugsstress näher rückt. Außerdem fesselte mich diese Woche das Spiel „Stardew Valley“, was gemeiner Weise im Steamsale war. Ich kam also nicht drumherum, es mir zu kaufen und einige Stunden Zeit hineinzustecken. Und es ist so süß!
Am Donnerstag war ich im Kino (Fluch der Karibik 5), hab einen Burger bei Hans im Glück gegessen und Samstag dann mit dem Camp NaNoWriMo angefangen. Es war also eine recht spannende Woche.

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Das erste Halbjahr ist vorbei, was war dein Lesehightlight der ersten Jahreshälfte und wieso?

Mein Lesehighlight bisher war die „Rock“-Reihe von Jamie Shaw. ich habe mir nichts bei dieser Reihe gedacht und wollte eigentlich nur mal wieder ein bisschen was leichtes über Rockstars lesen, doch die Charaktere um die Band „The Last Ones to Know“ haben mich vollkommen überzeugt. Allerdings muss ich sagen, dass ich bisher dieses Jahr noch keinen richtigen Flop dabei hatte und mir fast alle Bücher ausnahmslos Spaß gemacht haben.

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Was war dein Wochenhighlight?

Das Treffen mit einer lieben Freundin und der damit verbundene Kinobesuch. Der Film konnte mich zwar nicht so mitreißen wie der erste Teil, aber er war trotzdem besser als der vierte.